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Inchenhofen

06.12.2019

Kommunalwahl 2020: Maria Posch will für die ÖDP als Bürgermeisterin kandidieren

Maria Posch tritt als Bürgermeisterkandidatin in Inchenhofen an, allerdings nur im Hauptamt.
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Maria Posch tritt als Bürgermeisterkandidatin in Inchenhofen an, allerdings nur im Hauptamt.
Bild: Fotografie Weiß

Plus Abhängig ist die Kandidatur als Bürgermeisterin vom Ergebnis des Bürgerentscheids. Die ÖDP stellt in Inchenhofen die Schwerpunkte vor.

Groß war der Andrang bei einer Informationsveranstaltung der ÖDP, die bei der Kommunalwahl in Inchenhofen als dritte Liste – neben CSU und Bürgerwille – antritt. Über 120 Interessierte waren in den Gasthof Baderwirt gekommen. Einige Besucher mussten sogar wegen Überfüllung wieder heim gehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Hauptziel der Gruppierung ist nach eigener Aussage „mehr Transparenz in die Gemeindepolitik“. Damit die Inchenhofener beim Bürgerentscheid am Sonntag leichter eine Entscheidung fällen können, ob der nächste Bürgermeister ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig sein soll, macht die Liste einen konkreten Wahlvorschlag: Maria Posch wurde als Bürgermeisterkandidatin präsentiert. Sie steht allerdings nur als Kandidatin zur Verfügung, wenn die Entscheidung für das Hauptamt fällt, wie sie betonte.

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Maria Posch ist 34 Jahre, verheiratet, hat drei Kinder und arbeitet als Logopädin in einer Aichacher Praxis und dem Aichacher Krankenhaus. Sie ist im Kreisvorstand der ÖDP und hat zweimal als Direktkandidatin für den Landtag kandidiert. Politische Visionen für die Zukunft von Inchenhofen haben sie dazu bewogen, als Bürgermeisterin zu kandidieren. Sie habe die Flexibilität, die ein Bürgermeister mit seinen unterschiedlichsten Aufgabengebieten brauche. Ihr Hauptziele für Inchenhofen seien mehr Transparenz, eine offenere Kommunikation und dass junge Leute mit neuen Ideen in den Gemeinderat kommen.

Kommunalwahl 2020: Das sind die Schwerpunktthemen der ÖDP in Inchenhofen

Bei der Versammlung wurden Ideen zu fünf Schwerpunkt-Themen vorgestellt, die mögliche Veränderungen und neue Herangehensweisen aufzeigen sollen. Zum Thema Transparenz und Kommunikation stellten Ludolf Karletshofer und Christoph Posch fest, im Gemeinderat mit zwei starken Gruppierungen stehe nicht die Sache im Mittelpunkt, sondern es herrsche eine große Distanz. „Unsere dritte Gruppierung soll deshalb regulierend wirken“, sagten sie. Ziel sei es, Raum für Diskussionen und Platz für andere Meinungen zu schaffen. Dies sei jedoch nur möglich, wenn mehr Transparenz herrsche und alle Beteiligten eingebunden würden. Die digitalen Medien sollten mehr in den Mittelpunkt der Informationsgabe zu rücken, die Website der Gemeinde zu einem zentralen Informationsmedium werden. Die Öffentlichkeit müsse stärker mit einbezogen und möglichst wenig im nichtöffentlichen Teil der Gemeinderatssitzungen behandelt werden. Außerdem wurde ein regelmäßiges Gemeindeblatt gefordert.

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Beim Thema Verkehr nannten Sabine Heilgemeir und Nadine Reinl als Ziele unter anderem die innerörtliche Verkehrsberuhigung, Reduzierung des Schwerlastverkehrs, Entschärfung der Gefahrstellen und eine Verbesserung der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr vor allem in den Ortsteilen.

Beim Schwerpunkt Jugend und Familie forderten Diana Lohner, Melanie Ebner und Carina Egger einen offiziellen Treffpunkt für die älteren Jugendlichen. Magdalena Wojnarowska-Rao, gebürtige Polin, forderte mehr Informationsgabe an Bürger ausländischer Herkunft. Außerdem sollten deren Anliegen stärker berücksichtigt werden.

Das fordert Mario Posch für Inchenhofen

Gerhard Grande und Maria Posch fordern mehr Grün in und um Leahad zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Maria Kröpfl forderte einen Nachhaltigkeitsmarkt für regionale Direktvermarkter und Betriebe zu etablieren. Kerstin Hundseder und Franziska Edler forderten Baugebiete und Bauplätze zu „attraktiven“ Bedingungen. Wichtig sei dabei, „Transparenz, was die Vergabe der Plätze betrifft“. Jede Art von Gewerbe sollte gefördert werden, um Gewerbegebiete flexibel und moderner auszuweisen.

Zum Thema Finanzen erklärte Franziska Edler wie Kosten gespart werden könnten. Größere Investitionen, zum Beispiel einer neuen Mehrzweckhalle, müssten nachhaltiger gestaltet werden.

Die Veranstaltung wurde nach einer kurzen Diskussionsrunde von Maria Posch mit den folgenden Worten beendet: „Viele waren für eine ,gemeinsame Liste‘ – wir sind für einen ,gemeinsamen Gemeinderat’, der zusammenarbeitet und für Leahad etwas erreicht.“ (AN)

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