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Sielenbach

01.10.2019

Kommunalwahl: Heinz Geiling will Bürgermeister werden

Heinz Geiling möchte nächstes Jahr für das Amt des Sielenbacher Bürgermeisters kandidieren.
Bild: Gerlinde Drexler

Plus Der 54-Jährige sitzt seit zwölf Jahren im Sielenbacher Gemeinderat. Er will den offenen und ehrlichen Stil von Martin Echter fortsetzen.

Lange hat er sich bedeckt gehalten. Jetzt bekennt Heinz Geiling Farbe. Der 54-Jährige kandidiert als Bürgermeister für Sielenbach. Wie berichtet, tritt Martin Echter dort bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr als Gemeindechef an. Geiling, der seit zwölf Jahren für die Einheit Sielenbach im Gemeinderat sitzt, wird offenbar von vielen im Ort als möglicher Nachfolger gesehen. Er sei darauf schon mehrfach angesprochen worden, sagt der 54-Jährige. Sogar bei einer Reise in die Partnergemeinde nach Frankreich sei er vom dortigen Bürgermeister gefragt worden. Mit einer konkreten Aussage ließ er sich jedoch Zeit.

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Im Laufe der vergangenen sechs Monate sei die Entscheidung gereift, sagt Geiling. Der gebürtige Aichacher lebt seit rund 25 Jahren in der Gemeinde Sielenbach und fühlt sich dort längst verwurzelt. Nachdem klar war, dass der bisherige Bürgermeister nicht mehr kandidieren will, habe er zusammen mit anderen immer wieder ausgelotet, ob andere für das Amt kandidieren möchten, erzählt er. „Sie hätten meine Unterstützung gehabt“, sagt Geiling.

Der 54-Jährige ist niemand, der sich in den Vordergrund drängt. Wegducken will er sich aber auch nicht. Für den Gemeinderat zu kandidieren, hatte ihm vor zwölf Jahren sein Schwiegervater Peter Zehentbauer geraten, der selbst lange dem Gremium angehörte. Geiling war mit dem Grundgedanken bei der Gemeinderatswahl angetreten, Sielenbach „mit meinem Beitrag zu dienen“. Daran hat sich nichts geändert. Deshalb will er jetzt seinen Hut als Kandidat in den Ring werfen.

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Die Unterstützung seiner Familie, Ehefrau Brigitte und drei erwachsene Kinder, hat er. „Die stehen voll dahinter“, sagt Geiling. Auch bei seinem Arbeitgeber, dem Landratsamt in Aichach, hat er schon vorgefühlt. Der Verwaltungsfachwirt leitet dort das Sachgebiet Verkehrs- und Führerscheinwesen. Wird er zum Bürgermeister gewählt, möchte Geiling seine Arbeitszeit reduzieren, um Zeit für die ehrenamtliche Arbeit als Bürgermeister zu haben.

Sielenbach: Warum Heinz Geiling Bürgermeister werden will

Gute Voraussetzungen für den Posten bringe er mit, sagt Geiling selbstbewusst. Die Arbeit in der Verwaltung hat er im Landratsamt von der Pike auf gelernt. Eineinhalb Jahre lang leitete er schon mal das Hauptamt der Gemeinde Ried im Süden des Landkreises. Auch in den Vereinen in der Gemeinde ist er aktiv. Beim Partnerschaftskomitee, wo er von Anfang an dabei ist, ist er Zweiter Vorsitzender. Viele Jahre war er im Skiclub aktiv und brachte Kindern das Skifahren bei.

Skifahren gehört noch heute zu seinen Hobbys. Auch wenn er momentan wegen einer Verletzung die Hänge nicht hinunterwedeln kann. Er sei durch und durch ein Familienmensch, sagt Geiling. Auch in der Natur ist er gerne unterwegs. Außerdem liebt er die Herausforderung von technischen Basteleien.

Angesprochen auf Pläne, die er als Bürgermeister für die Gemeinde hat, sagt der 54-Jährige: „Die gute Politik der letzten Jahre fortführen.“ Er möchte den politischen Stil von Bürgermeister Martin Echter fortsetzen und die Gemeinde mit einer „offenen, ehrlichen und nicht verletzenden Art“ führen. „Alles andere wäre für mich nicht tragbar“, sagt Geiling. Dafür sei er nicht der Typ.

Was anstehende Maßnahmen angeht, habe Bürgermeister Martin Echter gut vorgelegt, sagt Geiling. Große Bauten seien allesamt abgewickelt. „Im Argen liegt auch nichts und es braucht keinen Richtungswechsel.“ Sein Ziel sei es, dieses Niveau zu halten.

Lesen Sie dazu auch Thomas Ritter will in Sielenbach als Bürgermeister kandidieren

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