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Kühbach

29.12.2020

Kühbacher Baron baut das Fernwärmenetz aus

Die Biogasanlage Kühbach ging 2006 in Betrieb. Seither wurde das Fernwärmenetz kontinuierlich ausgebaut.
Bild: Helene Monzer (Archivbild)

Plus Geplant ist eine Hackschnitzelanlage an der B300. Im Süden Kühbachs können weiter Haushalte ans Fernwärmenetz anschließen. Interessenten können sich melden.

In Kühbach wird das Fernwärmenetz weiter ausgebaut. Auch die Wöresbacher Straße und benachbarte Straßenzüge werden dann anschließen können. Das teilt Baron Umberto von Beck-Peccoz mit. Geplant ist eine neue Hackschnitzelanlage von knapp 1000 Kilowatt zur Versorgung von maximal 80 Häusern. Interessenten können sich noch melden.

Im neuen Jahr wird die Erweiterung des Fernwärmenetzes Kühbach geplant

Im neuen Jahr will die Energieversorgung des Schlossguts Kühbach in die Planung für die Erweiterung im südlichen Bereich des Ortes Kühbach einsteigen. Die Arbeiten sollen dann Ende 2021 starten. Bereits im Jahr darauf sehen die Pläne die ersten Anschlüsse an der neuen Trasse vor. Der komplette Ausbau sei dann spätesten 2023 abgeschlossen, teilt von Beck-Peccoz mit.

Das Kühbacher Fernwärmenetz startete 2006 mit einer Biogasanlage, es folgte eine Hackschnitzelanlage. Inzwischen werden nicht nur das Schlossgut und die Kühbacher Brauerei sowie öffentliche Einrichtungen versorgt, sondern auch zahlreiche Privatkunden. Das Netz hat derzeit fünf Kilometer Länge. Auf diese Weise ersetzen regenerative Energien jährlich rund 800.000 Liter Heizöl pro Jahr.

Die Kapazitäten des Netzes sind derzeit nahezu erschöpft. Deshalb ist für einen weiteren Ausbau eine neue Wärmequelle nötig. Schon im August hatte der Baron die Erweiterungspläne öffentlich gemacht. Sie beinhalten den Bau einer neuen Hackschnitzelanlage. Idealer Standort dafür sei eine landwirtschaftliche Fläche der Gutsverwaltung Kühbach in der Verlängerung der Wöresbacher Straße nahe der B300, so Beck-Peccoz.

25 Kühbacher haben sich schon angemeldet für die Fernwärme

Inzwischen hat das Unternehmen das Interesse von Bürgern ausgelotet. Der Baron berichtet von einem großen Interesse bei einer Informationsveranstaltung, die im Herbst stattfand. Dabei stellte er das aktuelle Tarifblatt der Energieversorgung Kühbach vor und bot jedem potenziellen Neukunden an, vorab eine unverbindliche Kalkulation zu erstellen. Von den in der Veranstaltung verteilten Erfassungsbögen kamen 25 ausgefüllt zurück. Weitere Anfragen gingen laufend ein, so der Baron.

Er schließt daraus, dass ausreichend Wärmeabnehmer vorhanden sind, um einen Ausbau des Netzes in Angriff zu nehmen. Aufgrund der Lage, die die Grundstücke der bisherigen Interessenten haben, ist neben der Verlegung der Haupttrasse in der Wöresbacher Straße die Erschließung benachbarter Straßen wie Wein-, Wiesen- und Quellenstraße angedacht. Damit könne die Planung Anfang des neuen Jahres starten. Die Reihenfolge der Erschließung wird abhängig von der Anzahl der Interessenten festgelegt.

Weitere Interessenten können sich noch melden unter Telefon 08251/8966-20 oder ubp@brauereikuehbach.de. (jca)

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