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Kreis

01.02.2019

Landratsamt: Parkplatzschranke kostet 50000 Euro

An den beiden Einfahrten zum Parkplatz des Landratsamtes in Aichach sollen Fremdparker mit Schranken ausgesperrt werden.
Bild: Erich Echter

Fremdparker sollen bald ausgesperrt werden. Zufahrt nur noch für Angestellte und Kunden

Die Schranken an den beiden Einfahrten zum Parkplatz des Landratsamtes in Aichach sollen so bald als möglich installiert werden. Der Kreisausschuss hat jetzt 50000 Euro dafür bewilligt. Das Hauptamt ist auf der Suche nach Handwerkern für den Kabelbau und will dann das neue Parkkonzept zügig umsetzen. Wie berichtet, sollen so Falschparker auf dem Gelände an der Münchener Straße ausgesperrt werden. Der Parkplatz mit rund 90 Plätzen ist dann nur noch für Mitarbeiter und Kunden des Landratsamtes offen.

Ursprünglich war geplant, die Schranken erst im Zuge der Erweiterung des Blauen Palais voraussichtlich ab 2020 oder 2021 in Betrieb zu nehmen und damit die bislang frei zugänglichen Parkplätze zu reglementieren. Bereits im Dezember hat der Kreisausschuss aber einstimmig beschlossen, die Beschrankung vorzuziehen und so schnell als möglich umzusetzen.

Das bedeutet dann: Mitarbeiter haben freien Zugang, und Besucher der Kreisbehörde bekommen eine Marke, damit sich die Schranke beim Ausfahren wieder öffnet. Reinfahren kann zwar jeder. Wer aber keine Berechtigung hat, kommt nur noch raus, wenn er eine angemessene Parkgebühr bezahlt. Die eh schon angespannte Parkplatzsituation rund um das Landratsamt dürfte sich damit weiter verschärfen. Dafür bekommen die Kunden und Angestellten wieder einen Platz und müssen sich nicht in der Umgebung auf die Suche begeben, weil Fremdparker die Stellflächen belegen. In Zukunft steigt dazu der Eigenbedarf des Landratsamtes. Wie berichtet, soll ein Anbau in Richtung Münchener Straße (Kostenschätzung: neun Millionen Euro) entstehen, damit rund 60 Mitarbeiter aus fünf über die Stadt verteilten Außenstellen wieder am Stammsitz ihre Büros haben. Der zusätzliche Parteiverkehr kommt noch oben drauf. Laut Hauptamtsleiter Bernd Burkhart reichen die vorhandenen Parkplätze nach der Stellplatzsatzung der Stadt auch mit dem Neubau und den zusätzlichen Mitarbeitern, die dann im Anbau oder im Blauen Palais beschäftigt sind, aus.

Einen Parkplatz während der Öffnungszeiten am Landratsamt zu ergattern, war noch nie leicht und wird immer schwieriger. Die Zahl der Mitarbeiter ist kontinuierlich gestiegen, außerdem arbeiten immer mehr in Teilzeit. Dazu gesellen sich Anwohner ohne eigenen Stellplatz, Dauerparker, Kunden von Geschäften und Praxen in der Stadt oder Gäste von Wohnungseigentümern in der Umgebung und zweckentfremden den Platz. Der platzt in den Geschäftszeiten der Behörde aus allen Nähten. Zwei Erweiterungen sorgten nur kurzfristig für Entlastung: Seit Frühjahr 2017 sind zusätzliche Parkflächen mit 35 Stellplätzen im Osten und und Norden des Landratsamtsgeländes dazugekommen – jeweils mit Schranke.

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