1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. „Lange Leine“ für kleine Hunde in Adelzhausen

Gemeinderat

03.08.2018

„Lange Leine“ für kleine Hunde in Adelzhausen

Hunde dieser Größenordnung müssen im Gemeindegebiet von Adelzhausen nicht mehr zwangsweise angeleint werden. Dies ist in der neuen Satzung vorgesehen.
Bild: Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Die Gemeinde Adelzhausen passt ihre Verordnung zur Anleinpflicht an. Ein besonderer Punkt wird noch mit dem Landratsamt abgeklärt.

Nur Hunde bis zu einer Schulterhöhe von mindestens 50 Zentimeter und Kampfhunde müssen in Adelzhausen künftig noch angeleint werden. So steht es in der überarbeiteten Verordnung zur Anleinpflicht der Gemeinde Adelzhausen. In der Sitzung am Mittwoch stimmte der Gemeinderat dem Neuerlass zu. Er möchte aber einen besonderen Punkt noch mit aufnehmen.

Bisher war es in der Gemeinde ganz einfach geregelt. Laut der „Verordnung über das freie Umherlaufen von Hunden und Kampfhunden“ mussten generell alle Hunde angeleint werden. Das entspreche jedoch nicht dem Gesetz, sagte Nadine Bromberger von der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Dasing. Sie erklärte: „Laut Gesetz darf man das nur für große Hunde und Kampfhunde vorschreiben.“ Als große Hunde gelten Tiere mit einer Schulterhöhe von mindestens 50 Zentimeter.

Angeleint werden müssen die Tiere auch in sogenannten sensiblen Bereichen, wie Spiel- oder Bolzplätzen. Auch landwirtschaftliche Flächen seien sensible Bereiche, wandte Peter Gerrer ein und sprach sich dafür aus, diese ebenfalls mit in die Satzung aufzunehmen. Johannes Treffler hatte seine Zweifel, ob die Gemeinde damit durchkommt. Seiner Empfehlung, das vorher mit dem Landratsamt abzuklären, stimmte der Gemeinderat zu. Der Neuerlass der Verordnung, den das Gremium absegnete, gilt für die nächsten 20 Jahre.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Immissionsschutz ist Knackpunkt Vor allem der Immissionsschutz war ein Knackpunkt bei einer Einbeziehungssatzung für den Bau eines Mehrfamilienhauses in der Aichacher Straße. Das Wohnhaus soll oberhalb einer Hofstelle entstehen und vom Wiesenweg her erschlossen werden.

Unter anderem die Immissionsschutzbehörde wies in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass es einen Immissionskonflikt gibt, wenn auf der Hofstelle noch Tierhaltung betrieben wird.

Nach Rücksprache mit dem Antragsteller, dem auch die Hofstelle gehört, werde dort keine Landwirtschaft mehr betrieben, informierte Planerin Kathrin Mohrenweis den Gemeinderat.

Das Gremium beschloss die Satzung und stimmte auch einstimmig dem Bauantrag für das Mehrfamilienhaus zu.

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%2020180918_Stofftaschen.tif
Klimaschutz

Stoff statt Plastik

ad__starterpaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live,aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Zum Web & Mobil Starterpaket