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Freizeit

17.06.2019

Leahada radeln nach Padua

Die Leahada Radler am Ziel an der Basilika des heiligen Antonius in Padua.
Bild: Weiß

Inchenhofener pilgern zum heiligen Antonius in Venetien

Mit dem Fahrrad sind Radler aus Inchenhofen nach Padua gepilgert. Zum zehnten Mal seit der Radlwallfahrt nach Rom 2010 machten sie sich auf den Weg. In der Stadt in Venetien wirkte und starb im 13. Jahrhundert der Franziskanermönch Antonius von Padua.

Der erste Tag begann mit einer Frühmesse um 6.30 Uhr in Inchenhofen mit Dekan Stefan Gast. Er begleitete die Gruppe nach Italien. Die Begleiter fuhren die Radler mit dem Auto nach Lienz, der Bezirkshauptstadt von Osttirol. Dort begann die Fahrt bei 14 Grad. Entlang der Drau führte die Route nach Toblach in Südtirol, vorbei an den Drei Zinnen über den Passo Cimabanche. Nach rund 850 Höhenmetern war das erste Etappenziel, der Wintersportort Cortina d’Ampezzo, erreicht. Am folgenden Tag mussten die Radler zu Beginn gut 900 Meter in die Höhe auf den Passo Falzarego strampeln. Bei blauem Himmel, aber noch immer niedrigen Temperaturen entschädigten die Ausblicke auf die größtenteils schneebedeckten Berge sowie die Massive der Cinque Torri und des Hausbergs Tofane von Cortina. Es folgte eine lange Abfahrt nach Alleghe. Am Nachmittag erreichten die Männer Canale d’Agordo, den Geburtsort von Papst Johannes Paul I.

Hier zelebrierte Dekan Stefan Gast an Christi Himmelfahrt unter freiem Himmel die heilige Messe. Nach insgesamt 1200 Höhenmetern an diesem Tag gab es eine Brotzeit. Die Tagesetappe führte nach Belluno am südlichen Alpenrand. Die Radler erreichten das Ziel bei angenehm warmem Wetter.

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Der letzte Tag führte durch das oberitalienische Flachland nach Padua. Tags darauf rollte der Giro d’Italia durch die Gegend, bei dem der Führende das rosa Trikot trägt. Die Italiener verzierten deshalb Kirchtürme mit rosa Bändern, ganze Straßenzüge waren in Rosa getaucht.

Ohne größere Stürze und Blessuren erreichte die Gruppe bei knapp 30 Grad das Ziel, die Basilika des heiligen Antonius. Nach einem schönen Tag mit einer Stadtführung in Padua und der sonntäglichen Morgenmesse in einer Kapelle der Basilika machte sich der Tross auf die beschwerliche Heimfahrt. (AN)

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