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Leonhardi was? Nie gehört.

Philipp Schulte
Kommentar Von Philipp Schulte
03.11.2019

Ich stamme aus einer ganz anderen Ecke Deutschlands als Bayern. Wie es das erste Mal beim Leonhardiritt war.  

Ich komme aus Westfalen und habe vor zwei Wochen das erste Mal vom Leonhardiritt gehört. In meiner Heimat, dem Sauerland, sind die Menschen wie in Bayern überwiegend katholisch. Auch bei uns gibt es Prozessionen, etwa an Fronleichnam. Einen katholischen Umzug wie den in Inchenhofen am Sonntag habe ich allerdings noch nie gesehen.

Inchenhofen: Der Leonhardiritt ist beeindruckend

Ich war beeindruckt, wie schick Darsteller, Kutscher, Pferde, Kinder, die Mitglieder der Trachtenvereine und die, die ich vergessen habe, waren. Selbst die Schwänze der Pferde waren mit Blumen dekoriert. In all dem steckt viel Liebe zum Detail und zum Brauchtum. Wenn selbst Zuschauer in Lederhosen kommen, sagt das viel über den Stellenwert des Leonhardiritts und die Verbundenheit der Menschen mit ihm aus.

Die Inchenhofener sind zurecht stolz, einen der ältesten Leonhardiritte in Bayern zu haben. Die ganze Gemeinde schien auf den Beinen zu sein. Als Dankeschön ließ der liebe Gott von Mittag an keinen Regen mehr fallen. Das wurde dem Engagement der Beteiligten gerecht und man hörte nur zufriedene Stimmen. Bei all den vielen Stunden, die die Inchenhofener, aber auch die Teilnehmer aus anderen Orten aufgebracht haben, haben sie sich das mehr als verdient.

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