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30.01.2019

Lieber bunt statt blau

Komasäufer: Rückgang im Kreis um 8,5 Prozent

„Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto startet die DAK-Gesundheit eine Kampagne zur Alkoholprävention im Landkreis Aichach-Friedberg. Sie trägt den Titel „bunt statt blau“. Im zehnten Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. 2017 kamen laut einer Mitteilung der Krankenkasse bundesweit 21721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus – 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen leicht gesunken. Im Landkreis Aichach-Friedberg gab es 2017 mit 32 Betroffenen einen Rückgang um 8,6 Prozent. Experten fordern dennoch weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Lidwina Hartmann von der DAK-Gesundheit in Augsburg betont: „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden.“ Bei „bunt statt blau“ sollen junge Künstler selbst zu Botschaftern gegen das Rauschtrinken werden. Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren durch Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. Seit 2010 haben bundesweit mehr als 95000 junge Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus dem Landkreis Aichach-Friedberg.

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es im Jubiläumsjahr wertvollere Geld- und Sachpreise zu gewinnen als bisher. Außerdem winkt auch den Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild seines Plakates oder ein Video hochlädt, kann eine Polaroid-Kamera gewinnen. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 31. März. Im Juni wählt eine Bundesjury den Bundesgewinner. (AN)

Wettbewerb Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.dak.de/buntstattblau

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