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Aichach

15.10.2019

Mariensingen: Die Gottesmutter steht im Mittelpunkt 

Markante Männerstimmen erklangen beim Auftritt der Gilchinger Sänger.
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Markante Männerstimmen erklangen beim Auftritt der Gilchinger Sänger.

Beim Altbayerischen Mariensingen in der Aichacher Stadtpfarrkirche steht die Verehrung Marias im Mittelpunkt. Welche Töne Sänger und Musikanten anschlagen.

Der Oktober gilt im katholischen Bayern als Rosenkranz-Monat, in dem die Gottesmutter Maria besonders verehrt wird. Darum trafen sich am Sonntag in der Aichacher Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt wieder Sänger und Musikanten zum Altbayerischen Mariensingen zum Lobe der Gottesmutter.

Stadtpfarrer Herbert Gugler freute sich über die zahlreichen Besucher. Ein dickes Lob gab es für Annemarie Stöffel, die in Zusammenarbeit mit der Aichacher Kulturszene die beteiligten Musikgruppen organisiert und ein ansprechendes Programm zusammengestellt hat. Und das stets für einen guten Zweck. „Beim letzten Konzert haben wir für das Dach, dann für die Glocken unseres Gotteshauses gesammelt, aber heute sammeln wir für das Gesamtwerk“, warb der Stadtpfarrer für Spenden.

Aichach: Siegi Götze moderiert

Die Moderation übernahm Siegi Götze aus Marquartstein, der auch schon im Pfarrzentrum den Hoagarten moderiert hat. In seinen verbindenden Worten betonte er, beim Mariensingen stehe die Lobpreisung der Gottesmutter im Vordergrund. Er erläuterte den hohen Stellenwert der Gottesmutter im königlichen Bayern, wo man auch die Regierungsgeschäfte unter ihren Schutz stellte. Im Jahr 1916 hatte Papst Benedikt XV. auf Bitten des bayerischen Königs Ludwig III. in höchster Kriegsnot „die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria“ zur Hauptpatronin Bayerns ernannt und ihr zu Ehren ein eigenes Fest im Königreich Bayern gewährt. Am 14. Mai 1916 wurde dieses Hochfest Patrona Bavariae erstmals in München, am 14. Mai 1917 dann erstmals bayernweit gefeiert. Er erinnerte daran, dass der Name der Gottesmutter seit Jahrhunderten bei kleineren und größeren Sorgen angerufen wird.

Musik: Kräftiger Applaus für die Akteure

Den musikalischen Teil des Altbayerischen Mariensingens eröffnet die Aichacher Sait’nmusi, unterstützt von Bezirksmusikpfleger Christoph Lampertz, mit einem Tiroler Menuett. Mit dem populären Marienlied „Gegrüßet seist du, o Königin“ folgte ein Beitrag der drei Schwarzensteiner Sängerinnen, die mit ihren homogenen Stimmen ein besonderer Hörgenuss waren. Wieder dabei waren die Gilchinger Sänger mit ihren markanten Männerstimmen, die ein musikalisches Kleinod in der Volksmusikszene sind. Sie erfreuten mit dem Marienlied „Königin voll Herrlichkeit“ die Besucher. Weiter zu hören war am Sonntag die Familienmusik Keller aus Pfronten mit Tochter Barbara (Geige) und Vater Thomas (Querflöte), die ihren Instrumenten besonders zarte Töne entlockten. Einen besonderen Ohrenschmaus boten die Schwarzensteiner Sängerinnen mit dem Marienlied „Maria Schönste, vom hohen Himmels-thron“, das in Tirol weit bekannt ist. Zu hören waren weitere Lieder und Musikstücke zur Ehre der Gottesmutter. Zum Schluss sangen alle „Maria Himmelskönigin“. Mit kräftigem Applaus dankten die Aichacher den Akteuren.

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