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Marktgemeinderat I
17.11.2016

Aindling geht’s finanziell bestens

Einnahmen aus der Gewerbesteuer übertreffen die Erwartungen

Die finanzielle Lage der Marktgemeinde Aindling sieht ausgesprochen gut aus. „Wir haben 1,75 Millionen Euro auf dem Konto“, teilte Bürgermeister Tomas Zinnecker am Dienstag dem Gemeinderat mit: „Da stehen wir ganz gut da.“ Ähnlich äußerte sich der Kämmerer. Thomas Koch versicherte: „Die Finanzlage ist sehr, sehr gut beim Markt Aindling.“ Er forderte, die Kommune sollte ein eigenes Konto für Rücklagen bilden. Zinnecker nannte das eine „sinnvolle Anregung“. Der Gemeinderat stimmte zu. Josef Gamperl, Dritter Bürgermeister, brachte eine mögliche Sondertilgung von Krediten ins Spiel. Koch entgegnete: „Das empfehle ich nicht.“ Die drei Girokonten weisen jeweils ein ordentliches Plus auf, bei der Sparkasse sind es gut 63000 Euro, bei der Raiffeisenbank 140000 Euro und das Flexkonto bei diesem Institut beläuft sich auf 1,57 Millionen Euro. Laut Koch muss Aindling für Bürgschaften derzeit 400000 Euro im Auge behalten. Auch in diesem Jahr läuft es alles andere als schlecht. So waren ursprünglich an Einnahmen aus der Gewerbesteuer 850000 Euro eingeplant. Die tatsächlichen Einnahmen betragen hier aber derzeit bereits 1,1 Millionen Euro, wie Zinnecker wissen ließ. Helga Holland sprach das Thema Negativzinsen an. Das stünde in Aindling noch nicht zur Debatte, erklärte dazu der Bürgermeister. Wiederholt war aus dem Gremium, in dem diesmal Helmut Lindermeir, Manfred Büchele, Johann Schenk, Karl Gamperl und Walter Pasker fehlten, zu hören, dass sich die finanzielle Lage in Aindling im Laufe der nächsten Jahre auch mal wieder eintrüben könnte. Die Rechnungsprüfung für das Jahr 2014 nahm viel Zeit in Anspruch. Der Kämmerer verwies auf sechs Sitzungen: „Das ist nicht selbstverständlich.“ Er bedankte sich für das Engagement bei Josef Gamperl, Manfred Büchele, Josef Settele und Barbara Stransky, die daran teilgenommen hatten. Settele vertrat die Auffassung, die Kosten für eine Gehweg-Angleichung hätte man vorab mit dem Landkreis abstimmen müssen. Der Bürgermeister verteidigte das Vorgehen der Kommune und erinnerte daran, dass es sich um eine Kreisstraße handelte. Für Feuerwehrfahrzeuge müssen keine Beiträge mehr an die Fernseh- und Rundfunkanstalten entrichtet werden, daher kam es zu einer Rückerstattung von 852 Euro. Die Ergebnisse der Prüfungen wurden akzeptiert; dem Vermögenshaushalt 2014 konnten knapp 1,5 Millionen Euro zugeführt werden.

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