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Konzert

30.01.2018

Marktorchester lässt Wallfahrtskirche erklingen

Das Neujahrskonzert des Marktorchesters Aindling in der Wallfahrtskirche Inchenhofen: Lena Alt an der Trompete als Solistin neben Orchester und im Hintergrund der Chor.
Bild: Claudia Mokosch

Aindlinger Musiker treten in St. Leonhard in Inchenhofen auf. Besonders das Tuba-Quartett begeistert

Mit einer „festlichen Einzugsmusik“ hat das Posaunen-Ensemble die Gäste in der gut besuchten Wallfahrtskirche St. Leonhard in Inchenhofen begrüßt: Dieses Novum mit vier Posaunisten – dieses Mal wurde aus terminlichen Gründen eine Posaune durch einen Tuba-Spieler ersetzt – gibt es nur beim Marktorchester Aindling. Die Aindlinger hatten sich vor allem Stücke ausgesucht, die an das im südlichen Voralpenraum übliche Weisenblasen erinnern, erklärte Rupert Reitberger, einer der Interpreten.

In ihren Begrüßungsworten wünschten Hausherr Dekan Stefan Gast und Andrea Kitz vom Marktorchester den Besuchern eine gute Zeit der inneren Einkehr und einen „musikalischen Sonnenstrahl“, der inspiriere und ein gutes Gefühl hinterlasse.

Mit bekannten Volkslied-Melodien wie „Grün sind alle meine Kleider“ präsentierten Jugendliche der Bläserklasse Affing, was man auch in jungen Jahren und mit viel Üben bereits meistern kann. Die musikalische Leitung des Musikvereins mit all seinen Kleingruppen hat Leonardo Dianori inne, der das Konzert organisierte. Dabei standen Balladen mit Solo-Einlagen ebenso auf dem Programm wie Liebeslieder, Hymnen und Werke von Beethoven.

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Eine Besonderheit beim diesjährigen Neujahrskonzert war das Tuba-Quartett aus Aindling, das im vergangenen Herbst beim Kammermusikwettbewerb des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes mit 98 von 100 Punkten den ersten Platz belegte. Seine drei Wettbewerbsbeiträge gab das Quartett auch in der Wallfahrtskirche zum Besten. So manch ein Zuhörer staunte, welche Klänge und Melodien Lukas Faschingbaur und Christian Sauerlacher ihrer Tuba und Nicola Kost und Markus Berger dem Eufonium entlocken konnten.

Zu Gast war auch der junge Mühlhauser Chor VoiceMix unter der Leitung von Patrick Gerges, dessen Repertoire vor allem aus A-capella-gesungenen Pop-Balladen von Sting oder Billy Joel bestand. Beim „Conquest of Paradise“ ergab das behutsame Aufeinander-Eingehen von Chor und Orchester ein wundervolles Zusammenspiel.

Überhaupt wagten sich die Musiker in diesem Jahr oft an bekannte Stücke heran. So war vom Marktorchester „Memory“ oder „Time to say Goodbye“ zu hören, und auch das Vor-Orchester nahm sich gekonnt der schweren Sätze von Stücken wie „Amazing Grace“ und „Ode an die Freude“ an. Die abwechslungsreiche und kurzweilige Unterhaltung durch die Musiker und Sänger wurde mit anhaltendem Applaus belohnt.

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