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Bauausschuss

12.02.2018

Mehr Kiesabbau bei Klingen

Der Kiesabbau im Kohlgrund bei Klingen wird erweitert. (Symbolbild) 
Bild: Christian Lichtenstern

Die Fläche im Kohlgrund im Blumenthaler Forst wird doppelt so groß. Der Betreiber muss aber ein Stück Weg asphaltieren. Das wollen nicht alle

Länger und auf einer nochmal so großen Fläche wie bisher soll beim Aichacher Stadtteil Klingen im Kohlgrund Kies abgebaut werden. Auf einer Fläche von etwa 4,7 Hektar wird dort im Blumenthaler Forst bereits seit Jahren Erde, zum Großteil Kiessand, abgebaut. Rund 400000 Kubikmeter sind genehmigt. Die Baugenehmigung war bis Ende 2017 befristet. Der Betreiber hat nun beantragt, die Baugenehmigung zu verlängern und die Abbaufläche nach Westen um etwa 4,9 Hektar zu erweitern. Auf dieser Fläche sollen etwa 490000 Kubikmeter Kiessand gehoben werden. Ende 2027 soll Abbauende sein.

Wie Helmut Baumann vom Bauamt berichtete, ist der Abbau von Kiessand privilegiert. Gegen das Vorhaben gab es auch keine Einwände im Ausschuss. Die Zustimmung ist verbunden mit der Auflage, einen Teil der privaten Waldwege, über die das Material abtransportiert wird, zu asphaltieren.

Wie Helmut Baumann berichtete, münden diese Wege in die Ortsverbindungsstraße von Ecknach nach Nisselsbach. Dort kommt es deshalb regelmäßig zu starken Verschmutzungen. Zwar reinige das Unternehmen die Straße regelmäßig am Abend, wie Baumann betonte. Das könne man aber nicht nach jedem Lastwagen machen. Abhilfe soll eine Asphaltierung des privaten Waldwegs auf einer Länge von 350 Metern bringen, wo es ein starkes Gefälle gibt. Mit der Asphaltierung im Wald hatte Umweltreferentin Magdalena Federlin ihre Schwierigkeiten. Sie wollte wissen, ob es Alternativen gibt, zum Beispiel Rasengittersteine, was Baumann verneinte.

Mit 11:1 Stimmen – dagegen votierte nur Magdalena Federlin – erteilte der Ausschuss seine Zustimmung mit der Auflage, den Anschlussweg auf der Gefällestrecke zu asphaltieren.

Funkmast bei Ecknach Ein 30 Meter hoher Funkmast wird bei Ecknach gebaut. Der Stahlgittermast soll auf einem Grundstück an der Augsburger Straße entstehen. Nördlich davon liegt das Vereinsgelände des Schäferhundevereins, südöstlich die Wertstoffsammelstelle. Der Funkmast soll die Versorgung von Ecknach, Sulzbach und Unterschneitbach mit mobiler Datenübertragung sichern, erläuterte Baumann. Dafür sei der Neubau des Mastes mit einer Funkübertragungsstation erforderlich. Um die Wirkung in den Außenbereich zur Paaraue hin zu minimieren, soll die Technikeinheit nach Nordwesten eingegrünt werden. Das beschloss der Bauausschuss einstimmig. (bac)

Die Diskussion ist geschlossen.

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