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15.07.2010

Mehr Platz für Wildpferde

Königsbrunn Sie gehören inzwischen schon zum "Inventar" der lichten Kiefernwälder zwischen Königsbrunn und dem Lech - die drei jungen Przewalski-Hengste.

Seit drei Jahren weiden sie in einem gut 15 Hektar großen Gehege und tragen mit ihrem nicht gerade wählerischen Appetit dazu bei, dass weniger Büsche zwischen den Kiefern wachsen und seltene Pflanzen dort wieder mehr Lebensraum finden.

Genau aus diesem Grund hat der Landschaftspflegeverband (LPV) Stadt Augsburg die Nachzucht kleinwüchsiger asiatischer Wildpferde im Sommer 2007 hierher gebracht. "Die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen zeigen uns, dass die Richtung stimmt", stellte nun Projektbetreuer Norbert Pantel vor dem Werkausschuss des Königsbrunner Stadtrats fest. Die Wildpferde tragen deutlich mehr zur Auflichtung des Waldes bei als etwa das Rotwild im angrenzenden Gehege, stellte er fest.

Nun denkt man beim LPV schon über die Zukunft des Projekts nach, das die Deutsche Stiftung Umwelt nur in den ersten fünf Jahren finanziell unterstützt. LPV-Geschäftsführer Nicolas Liebig will künftig auch auf der zwischen Wald und Lechstraße gelegenen Hasenheide Wildpferde grasen lassen.

Mehr Platz für Wildpferde

Zusätzliche 20 Hektar sind vorgesehen

Zwei weitere Gehege mit insgesamt 20 Hektar Fläche könnten dort angelegt werden, skizzierte er im Königsbrunner Rathaus. Die Flächen würden nur im Winterhalbjahr von den Przewalskipferden beweidet und seien ansonsten weiter für Spaziergänger offen.

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