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Elterninitiative

08.07.2017

Mehr Sicherheit für Groß und Klein

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist der Wunsch der meisten Eltern. In Aindling hat sich jetzt eine Initiative durchgesetzt.

Vor Kinderhaus und Seniorenheim in Aindling ist jetzt Tempo 30 Pflicht

Für den Elternbeirat des Kinderhauses St. Martin in Aindling ist es eine gute Nachricht zum Ende des Kindergartenjahres: Der Antrag auf Tempo 30 an der Kreuzung Schulstraße/Schüsselhauser Weg wurde vom Landratsamt nun genehmigt.

Die Initiative Tempo 30 ging vom Elternbeirat des Kinderhauses St. Martin aus und erhielt viel Zuspruch in der Marktgemeinde. Der Elternbeirat der Grund- und Mittelschule zeichnete durch die Vorsitzende, Heidi Riemensperger, den Antrag mit. Viele weitere Institutionen und Personen haben sich für Tempo 30 im Bereich von Kindergarten und Seniorenheim stark gemacht. So haben über 100 Einzelpersonen den gemeinsamen Antrag auf diversen Unterstützungslisten unterzeichnet. Mitgetragen wurde der Antrag auch von Heike Frey, Leiterin des Seniorenheims, und der Marktgemeinde Aindling.

Landrat Klaus Metzger hatte den Initiatoren eine schnelle Bearbeitung zugesichert und den Antrag an die zuständigen Stellen im Landratsamt weitergeleitet. Inzwischen befasste sich die Untere Straßenverkehrsbehörde, allen voran Sachgebietsleiter Heinz Geiling, in Abstimmung mit Polizei und Straßenbauverwaltung mit dem Anliegen.

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Mittlerweile liegt dem Elternbeiratsvorsitzenden Benjamin Schröter, der federführend den Antrag organisiert hatte, das Antwortschreiben des Landrats vor: Vor dem Kindergarten und dem Seniorenheim wird eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 umgesetzt. Durch eine Novellierung der Straßenverkehrsordnung ist es nun möglich, innerörtlich im Bereich von Kindergärten und Altenheimen ohne Vorliegen einer besonderen Gefahrenlage Tempo 30 auszuweisen. Dies allerdings zeitlich beschränkt und auch nur auf eine maximale Länge von je 300 Metern. Aber ohne den Antrag der engagierten Eltern, so betont Schröter, würden die 30er-Schilder nicht so bald stehen. Laut Landratsamt seien die Schilder bestellt, müssen aber noch geliefert werden. Wenn alles glatt läuft, werden sie Ende Juli aufgestellt.

Die Information an die über 100 Unterstützer kam vom Elternbeiratsvorsitzenden Benjamin Schröter: „Eine so positive Elterninfo zum Ende des Kindergartenjahres freut mich natürlich. Die Nachricht verbreitet sich gerade wie ein Lauffeuer in der Elternschaft und auch die Anwohner in der Gamlinger Straße werden sich freuen, wenn die Schilder stehen.“ (ake)

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