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Flüchtlinge

21.04.2016

Mehr Sozialarbeiter im Wittelsbacher Land

Symbolbild
Bild: Alexander Kaya

Ab dem kommenden Sommer sind es fünfeinhalb Stellen

Aichach-Friedberg Die Sozialarbeit für die derzeit insgesamt rund 1600 Asylbewerber im Landkreis Aichach-Friedberg wird personell deutlich ausgebaut. Neben der Caritas stellen künftig auch das Diakonische Werk und das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Personal. Derzeit gibt es drei Stellen bei der Caritas, ab dem Sommer sollen es insgesamt fünfeinhalb Stellen bei allen drei Trägern sein. Der Sozialausschuss des Kreistags hat der Aufstockung und den Kosten für den Kreis einhellig zugestimmt.

Die Asylsozialbetreuer beraten und betreuen Flüchtlinge in den derzeit 114 dezentralen Unterkünften des Landkreises, die sich im Asylverfahren befinden, also nicht um anerkannte Asylbewerber. In den Unterkünften im Kreis leben zwar insgesamt rund 1600 Menschen, doch über 300 davon sind bereits anerkannt. Sie können aber nicht ausziehen, weil sie keine Wohnung finden und bleiben als sogenannte Fehlbeleger in den Unterkünften.

Für die Betreuung der Menschen in den zwei zentralen Sammelunterkünfte im Landkreis (Unterwittelsbach und Friedberg) ist die Bezirksregierung zuständig. Eigentlich soll sich ein Betreuer um 150 Asylsuchende kümmern.

Das Wittelsbacher Land ist mit den aktuell drei Stellen also deutlich unterversorgt. Der Landkreis zahlt für die Asylsozialbetreuung einen Zuschuss, da die staatliche Förderung die Kosten der Träger nicht deckt. Der Pauschalbetrag liegt bei 13000 Euro pro Jahr. Das sind bei fünfeinhalb Stellen rund 70000 Euro im Jahr. (cli)

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