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Kommunalwahl

11.09.2019

Mirko Ketz will neuer Bürgermeister von Pöttmes werden

Echsheims CSU-Vorsitzender Mirko Ketz, hier beim 50. Jubiläum des Ortsverbands im Juli, will Pöttmeser Bürgermeister werden.
Bild: Wilhelm Wagner (Archiv)

Mirko Ketz aus Echsheim will bei der Kommunalwahl 2020 neuer Bürgermeister von Pöttmes werden. Er kandidiert für die CSU. Am Montag ist die Nominierung.

Die Pöttmeser haben im nächsten Jahr die Wahl. Mindestens zwei Kandidaten bewerben sich um die Nachfolge von Bürgermeister Franz Schindele (Bürgerblock). Er hat angekündigt, bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr als Rathauschef zu kandidieren. Nachdem sich im April Manfred Graser, 51, vom Bürgerblock erklärt hatte, zieht nun die CSU nach. Ihr Fraktionssprecher Mirko Ketz bewirbt sich ebenfalls um das Pöttmeser Bürgermeisteramt, wie er am Dienstag auf Anfrage bestätigte. Der 45-Jährige gehört seit fünf Jahren dem Marktgemeinderat an. Er ist Mitglied des Finanz- und des Marktentwicklungsausschusses. Im Mai 2017 löste er Heinz Schrammel als CSU-Fraktionssprecher ab.

Der gebürtige Dresdner kam „der Liebe wegen“ nach Echsheim

Der 45-jährige Ketz ist in Echsheim im Pöttmeser Oberland zu Hause. 2001 kam er „der Liebe wegen“ hierher, wie er sagt. Er und seine Ehefrau haben zwei Söhne, 15 und 17 Jahre alt. Ketz ist gebürtiger Dresdner. Dort wuchs er auf, ging zur Schule, machte sein Abitur. Das Fachhochschulstudium führte ihn nach Bayern. Seit 1993 arbeitet Ketz bei der Polizei. Er ist auf der Dienststelle in Neuburg tätig. Ehrenamtlich engagiert er sich unter anderem als Vorsitzender des Pöttmeser Schulfördervereins und als Jugendabteilungsleiter des SV Echsheim-Reicherstein. In seiner Freizeit fährt er gerne Rad. „Seit etwa drei Jahren gehe ich gerne Angeln“, erzählt er.

Am Montag wollen CSU-Ortsverbände Pöttmes und Echsheim nominieren

Am Montag wollen die CSU-Ortsverbände Pöttmes und Echsheim Ketz als Bürgermeisterkandidaten nominieren. Er ist Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Echsheim, der im Juli sein 50. Geburtstag feierte.. Bei der Kommunalwahl vor elf Jahren hatte die Zweite Bürgermeisterin Sissi Veit-Wiedemann vom Ortsverband Pöttmes für das Bürgermeisteramt kandidiert. Sie unterlag im ersten Durchgang mit 20 Prozent deutlich, zeigte sich aber als faire Verliererin. Schindele gewann die Stichwahl gegen Amtsinhaber Hans Schmuttermeier (CWG).

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Ketz kündigt im Fall eines Wahlerfolgs einen „Bürgerdialog“ an

Ketz kündigte an, nach dem starken Wachstum des Marktes Pöttmes in den vergangenen Jahren in einen „Bürgerdialog“ treten zu wollen, ob die Gemeinde weiteres Wachstum, mehr Gewerbegebiete, mehr Infrastruktur brauche. Vor allem die Modernisierung und den Erhalt der bestehenden Infrastruktur sieht er als Herausforderung der nächsten Jahre. Er nennt die Schule, die Kläranlage, Straßen und Kanäle als Beispiele.

„Die letzten fünf Jahre haben gezeigt, dass die Gemeinde immer wieder mit Sachen konfrontiert ist, die vorher keiner auf dem Schirm hatte.“ Etwa beim Bau neuer Kindergärten. „Die Pro-Kopf-Verschuldung ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Das darf nicht so weitergehen.“ Er wolle nicht von Sparkurs sprechen, betont Ketz. Doch die Entwicklung solle nachhaltig sein. Zudem sei ihm eine starke Unterstützung des Ehrenamts durch den Gemeinderat und eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen wichtig.

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