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Aichach-Klingen

31.10.2020

Miss Germany: Jennifer Vohberger aus Klingen ist ausgeschieden

Jennifer Vohberger aus dem Aichacher Stadtteil Klingen ist bei dem Miss-Germany-Wettbewerb ausgeschieden.
Bild: Max Klemmer (Archiv)

Plus Jennifer Vohberger aus dem Aichacher Stadtteil Klingen war bei dem Miss-Germany-Wettbewerb unter den Top 5 für Bayern. Für die dreifache Mama geht es nicht weiter.

Jennifer Vohberger aus dem Aichacher Stadtteil Klingen hat es im Miss-Germany-Wettbewerb unter die Top 5 aus Bayern geschafft. Bei der aktuellen Runde des Schönheitswettbewerbs ist sie allerdings nicht weitergekommen. Die Top 2 für Bayern sind die 26-jährige Laura Roxanna Kinnert aus dem Oberallgäu und die 27-jährige Münchnerin Nanette Willberg. "Ein bisschen ist man schon enttäuscht", sagt Vohberger. Aber die anderen beiden seien auch "coole Mädels und sehr lieb". Sie freue sich für sie. Vohberger hatte von Anfang an gesagt, dass sie nicht mit zu hohen Erwartungen in den Wettbewerb gegangen sei. Sie habe Menschen mit ihrer Geschichte Mut machen wollen.

Als sie ihren ersten Sohn gerade entbunden hatte, stellten Ärzte bei ihr ein fortgeschrittenes Hodgkin-Lymphom fest. In den Jahren danach musste sich die damals alleinerziehende Mutter von der Krebserkrankung und Chemotherapie erholen. Inzwischen ist Jennifer Vohberger verheiratet, dreifache Mutter und lebt in einem Einfamilienhaus im Aichacher Stadtteil Klingen. Bisher ist die 30-Jährige vor allem auf der Social-Media-Plattform Instagram aktiv. Dort erzählt sie 116.000 Abonnenten unter anderem von ihrer Krankheit und der Zeit als alleinerziehende Mutter. „Die Leute sagen mir, dass ich ihnen Mut mache. Das finde ich schön“, so Vohberger.

Miss Germany war für die Klingenerin ein "Ausbruch aus dem Mama-Alltag"

Bei dem Miss-Germany-Wettbewerb werden zunächst Gewinnerinnen in jedem Bundesland gewählt. Vohberger war erst unter den Top Ten in Bayern. Nach einem Online-Voting gelangte sie in die Top 5. Die Auswahl der zwei bayerischen Frauen, die weiterkommen, hat der private Wettbewerbveranstalter getroffen. Er sucht für den Miss-Germany-Titel „Frauen mit Persönlichkeit“.

Jennifer Vohberger sagt, während ihrer Zeit als Miss-Germany-Kandidatin hätten ihre Follower und auch ihre Familie sehr mitgefiebert. "Viele waren mega aufgeregt und haben mich dadurch nervös gemacht", so die 30-Jährige. Sie selbst sei es eher entspannt angegangen. Es sei nicht so wild, dass sie nicht weitergekommen ist. "Ich fand es interessant, so viele verschiedene Geschichten zu hören", so Vohberger. Es sei ein Ausbruch aus dem Mama-Alltag gewesen, ein Erlebnis.

Jennifer Vohberger ist weiterhin auf Instagram aktiv

Vohberger erzählt, viele schreiben ihr jetzt, wie schade sie es finden würden. Sie selbst sagt: "Ich bin ja glücklich, wie ich bin. Ich hab meine Familie." Außerdem sei sie weiterhin auf Instagram aktiv. Wie es für die 30-Jährige weitergeht, kann sie noch nicht sagen. "Durch Miss Germany kamen einige auf mich zu, die mich und meine Geschichte gesehen haben", so Vohberger. Die nächsten Projekte kommen also bestimmt. Für den Freitag hat sie allerdings erst einmal keine großen Pläne. Ihre Familie hat sich einen Australian-Sheperd-Welpen angeschafft. "Jetzt muss ich erstmal Gassi gehen, einkaufen …", sagt Vohberger. Zurück im Mama-Alltag.

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