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Feuerwehr

17.11.2014

Mit 22 Jahren Zweiter Kommandant

Vorsitzender Felix Fresia (vorne Mitte) wurde nun auch zum Zweiten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Schiltberg gewählt. Das Amt hatte Bürgermeister Josef Schreier (links) acht Monate verwaltet. Die Wahl wurden geleitet von Kommandant Stefan Schmid (vorne rechts) sowie (hinten von links) Albert Wagner, Ben Bockemühl und Christian Happach.
Bild: Michael Schmidberger

Vorsitzender Felix Fresia vertritt nun auch Stefan Schmid. Den Brandschützern gefallen die neuen Pläne der Gemeinde

Erwartungsgemäß klar wurde Felix Fresia in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Zweiten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Schiltberg gewählt. Das Amt des Ersten Vorsitzenden bekleidet der 22-Jährige schon seit März.

Vor 37 Mitgliedern erklärte Bürgermeister Josef Schreier, dieser Abend werde auch deshalb in die Annalen der Wehr eingehen, weil sich mit Kreisbrandrat Ben Bockemühl, Kreisbrandinspektor Christian Happach und Kreisbrandmeister Albert Wagner zum ersten Mal die komplette Feuerwehrspitze des Landkreises in Schiltberg eingefunden habe.

Die regulären Neuwahlen im März hatten als Ergebnis eine völlig neue und verjüngte Führung ergeben. Wegen seines jungen Alters durfte Fresia damals nach den Bestimmungen des Bayerischen Feuerwehrgesetzes nicht kandidieren. Bürgermeister Schreier ließ sich befristet auf acht Monate Übergangszeit zum Kommandantenstellvertreter wählen. Inzwischen hat Felix Fresia das 22. Lebensjahr vollendet und erfolgreich die Meisterprüfung als Elektrotechniker abgelegt.

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Die schriftliche Wahl unter der Leitung von Bockemühl, Christian Happach und Schriftführerin Daniela Wagner brachte einen eindeutigen Vertrauensbeweis: 29 Stimmen wählten Felix Fresia zum stellvertretenden Kommandanten. Dessen Dankesworte galten ausdrücklich auch „den Älteren“ für deren Unterstützung in den vergangenen Monaten. Gemeinsam mit Kommandant Stefan Schmid überreichte Fresia seinem Vorgänger Josef Schreier ein gerahmtes Vorstandsfoto als Erinnerungsgeschenk. Informationen rundeten die Tagesordnung ab. Der Kreisbrandrat sprach über den Digitalfunk, „die Herausforderung im nächsten Jahr“, und über die verkürzte Grundausbildung für Feuerwehrleute: Statt früher in 360 Stunden könne ein Truppmann das erforderliche Wissen jetzt in 145 Stunden erwerben.

Gemeindechef Schreier brachte in die Versammlung auch die überarbeiteten Entwürfe für neue Räume der Feuerwehr im Gesamtplan eines neuen Bürger- und Verwaltungszentrums mit, das auf dem ehemaligen Kaupp-Anwesen und einem angrenzenden Gemeindegrundstück entstehen soll. Schreier verwies auf die Beratungen im Gemeinderat und auf die Zustimmung des Arbeitskreises der Feuerwehr. Als einer der drei AK-Sprecher bestätigte Kommandant Schmid auch für seine Kollegen Felix Fresia und Hans Stegmair: „Es haben sehr konstruktive Gespräche stattgefunden.“ (idb)

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