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Konzert

05.11.2019

Mit Leidenschaft das Publikum begeistert

Die Musiker der Gruppe Namenlos agierten mit viel Leidenschaft auf der Bühne des Aichacher Pfarrzentrums.
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Die Musiker der Gruppe Namenlos agierten mit viel Leidenschaft auf der Bühne des Aichacher Pfarrzentrums.

Beim Auftritt der siebenköpfigen Gruppe Namenlos im Pfarrzentrum in Aichach springt Funke schnell über. Die Musiker aus dem Raum Kühbach bieten eine Mischung aus lustigen und unterhaltsamen Musik- und Textstücken

Sieben Musiker aus dem Raum Kühbach, zahlreiche Instrumente, eine Mischung aus lustigen und unterhaltsamen Musik- und Textstücken und ein humorvolles Publikum – das sind die Zutaten für einen stimmungsgeladenen Abend mit der Gruppe Namenlos. In diesen Genuss kamen kürzlich über 400 Zuschauer im restlos ausverkauften Aichacher Pfarrzentrum.

Als sich die Musiker nach der letzten Zugabe noch einmal vor den Fans verbeugten, waren Johanna Kristl, Gertrud Mayr, Adelheid Müller, Beate Felber, Christian Koller, Andreas Müller und Stefan Schneider sichtlich bewegt. Denn am Ende eines heiteren und mitreißenden Abends war der Funke auf die Zuschauer völlig übergesprungen.

Mit schwenkendem Taschenlampenlicht zu „Servus – Habe die Ehre“ und mit Standing Ovation verabschiedete sich ein begeistertes Publikum, das an diesem Abend voll auf seine Kosten gekommen war. Denn den sieben Akteuren war es gelungen, mit ihrem neuen Programm „Heiter geht’s weiter“ an den Erfolg des vergangenen Jahres anzuknüpfen.

Bleibenden Eindruck hinterließen die vier Frauen und drei Männer vor allem mit ihrer musikalischen Bandbreite und ihrer ausdrucksstarken Bühnenkunst. Als musikalische und schauspielerische Allrounder durchstreiften sie – humorvoll verpackt und inszeniert – mit ihren Texten und Liedern den Alltag und die Lebenswirklichkeit des Publikums. So konnten die männlichen Zuhörer im Lied „Lass red’n – die hört schon wieder auf“ über so manch typische Verhaltensweisen der Frauen lachen. Und mit einer modernen Fassung des Lieds zum Märchen Hänsel und Gretel wurde auf nötige Umbaumaßnahmen des Pfefferkuchenhauses hingewiesen, um am Ende auch wirklich die Genehmigung des zuständigen Kreisbaumeisters zu erhalten.

Neben humorvollen Liedern gelang es den Musikern, auch mit nachdenklichen Geschichten und Liedtexten das Publikum zu begeistern. Als die Gruppe schließlich ein selbst adaptiertes Lied über die Freundschaft anstimmte, konnte so manch einer im Publikum seine Emotionen kaum mehr verbergen.

Zum ersten Mal hatte es das Septett heuer gewagt, selbst geschriebene Lieder auf die Bühne zu bringen: Während in einem Song von einer Männersuche über das Internet dringend abgeraten wurde, nahmen die Musiker in einem anderen Lied schwabbelnde, weibliche Körperstellen auf die Schippe.

Den gesamten Abend hinweg war den sieben Darstellern anzumerken, mit welcher Freude und Leidenschaft sie auf der Bühne stehen. Möglicherweise war genau das der Grund für die Begeisterung des Publikums. (AN)

Noch zwei Mal stehen die Musiker mit ihrem Programm im Aichacher Pfarrzentrum auf der Bühne. Wer noch Karten kaufen möchte, sollte sich sputen. Denn für die beiden Vorstellungen am 15. und 16. Februar 2020 gibt es nur noch wenige Restkarten. Sie können bei Adelheid Müller, Telefon 08251/872145, erworben werden.

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