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14.07.2018

Mobilfunk: Wird ein Funkmast bei Rehling gebaut?

Ein solcher Funkmast wie hier bei Baar könnte schon bald bei Rehling am Salzerberg stehen.
Bild: Josef Abt

Die Mobilfunkanbieter Telekom und Vodafone suchen schon länger neuen Standort. Gemeinde will jetzt ein Grundstück anbieten´.

Der geplante Tetra-Funkmast im Ortskern von Rehling ist von Bürgern mit massivem Widerstand abgewehrt worden. Jetzt wird möglicherweise am östlichen Ortsrand ein 35 Meter hoher Mast zum Bestücken mit Mobilfunkantennen gebaut. Die beiden Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom und Vodafone hatten für ihre Antennen bislang ein Hausdach an der Raiffeisenstraße im Ortskern von Rehling genutzt. Ihr Mietvertrag ist allerdings, wie berichtet, gekündigt worden. Die beiden Mobilfunkanbieter suchen nun schon seit Monaten vergeblich nach einem Gebäudedach oder einem Grundstück im Ortskern von Rehling. Jetzt hat möglicherweise die Gemeinde eine Lösung für einen Mast östlich der Ortschaft.

Dem Gemeinderat lag in seiner jüngsten Sitzung eine Anfrage der Deutschen Telekom vor zur Anmietung eines gemeindlichen Grundstückes auf dem Salzerberg, einer Anhöhe westlich der Ortschaft Richtung Hort. Wie in dem Antrag zu lesen war, ist die Funknetzplanung der Telekom nun zur Überzeugung gekommen, dass dieses Grundstück zur Errichtung eines Mobilfunkstandortes „grundsätzlich bedingt geeignet ist“. Die Entfernung zur nächsten Bebauung – dem Baugebiet Am Hort und dem Ortsteil Allmering – beträgt rund 525 Meter. „Bei dieser Entfernung zum Ort ist eine gerade noch ausreichende Versorgung mit Mobilfunk zu erwarten“, so steht weiter in dem Prüfungspapier des Antragstellers zu lesen. Wegen der großen Entfernung soll ein rund 35 Meter hoher Mast gebaut werden.

Nach Aussage der Telekom wird bei der Verwirklichung dieser Lösung zwar der Hauptort Rehling auf der Lechleite sehr gut versorgt, Probleme könnte es aber durchaus geben bei der Versorgung der tiefer gelegenen Ortsteile Oberach und Unterach. Wie aus den Reihen der Ratsmitglieder zu hören war, befürchtet man deshalb den Bau weiterer Masten im Lechfeld, um allen Kunden eine zufriedenstellende Netzversorgung zu sichern. Dies wird nun von den Betreibern wohl schnell geprüft werden.

Der Gemeinderat stimmte dem Beschlussvorschlag des Bürgermeisters ohne Gegenstimme mit 11:0 zu. Vier Ratsmitglieder fehlten entschuldigt. Das Grundstück am Salzerberg soll dem Mobilfunkbetreiber Deutsche Telekom zur Anmietung angeboten werden. Offen ist aber weiterhin, welche Lösung der zweite Mobilfunkanbieter Vodafone nun plant. Auch dieser muss sich bekanntlich einen neuen Standort suchen. Bisher wurde von dieser Seite die Lage des jetzt ins Spiel gebrachten Antennenmastes als ungeeignet bezeichnet. Trotzdem will der Mobilfunkanbeiter Telekom nun nach der positiven Zusage durch die Gemeinde Vodafone eine Mitbenutzung anbieten.

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