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Polizei

13.06.2018

Monsunartige Regenfälle in Schrobenhausen

Symbolbild
Bild: Wolfgang Widemann

Aichacher Land bleibt vom Unwetter in der Nacht zum Mittwoch weitgehend verschont. In der Nachbarstadt kämpfen dagegen die Einsatzkräfte gegen die Fluten

Aichach/Schrobenhausen Ergiebige Regenfälle ergossen sich in der Nacht zum Mittwoch übers Aichacher Land. Wie die Aichacher Polizei auf Anfrage mitteilte, kam es allerdings nicht zu außergewöhnlichen Einsätzen. Pressesprecher Peter Löffler vermeldete keine Einsätze. Das Gebiet der Aichacher Inspektion blieb offenbar vor größeren Schadensfällen verschont. Ganz anders war das im Raum Schrobenhausen. Dort war von monsunartigen Regenfällen die Rede. Die Polizei meldete am Mittwoch zahlreiche Einsätze.

Wegen des Unwetters kam es in und um Schrobenhausen zu überfluteten Straßen und es liefen einige Keller voll. Es kam zu zahlreichen Einsätzen, die die Schrobenhausener und die umliegenden Feuerwehren abarbeiteten.

Laut Polizei stand in der Regensburger Straße das Wasser etwa 20 Zentimeter hoch auf der Straße. Es drohte, in anliegende Gebäude zu laufen. Die Feuerwehr pumpte das Wasser ab.

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Im Schleifmühlweg liefen Keller und eine Tiefgarage voll. In der Asylbewerberunterkunft in der Georg-Leinfelder-Straße lief ebenfalls Wasser in den Keller. Die Bewohner konnten laut Polizei aber in der Unterkunft bleiben. Auch hier pumpte die Feuerwehr das Wasser ab.

In der Gregor-Mendel-Straße, Huber-Fichte-Straße, Hörzhausener Straße, Freifrau-von-Moreau-Straße und Pöttmeser Straße liefen Keller voll. In der Pöttmeser Straße lief das Wasser zudem in einen Supermarkt.

Die Unterführung an der Rieselbrücke wurde komplett überflutet. Sie wurde von der Feuerwehr Edelshausen abgesperrt, bis das Wasser abgelaufen war. In der Bürgermeister-Götz-Straße stand das Wasser kniehoch auf der Fahrbahn. Zwei Autos, der 5-er BMW eines Kühbachers und ein Mercedes E-Klasse eines 51-Jährigen aus dem Gemeindebereich Ursberg, kamen nicht mehr weiter. Wasser drang in den Innenraum. Der 51-Jährige kam mit einer leichten Unterkühlung ins Krankenhaus. Die Bürgermeister-Götz-Straße musste komplett gesperrt werden. Als der Wasserstand sank, wurden beide Autos geborgen. Es entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 30000 Euro.

In Aresing schlug der Blitz in die Telefonleitung eines Hauses ein. Deshalb verschmorten die Leitungen in dem Gebäude. Es rauchte, der Rauchmelder wurde ausgelöst. Der Hausbewohner verständigte selbst die Feuerwehr. Die Feuerwehren aus Aresing und Schrobenhausen waren mit mehr als 40 Einsatzkräften vor Ort.

Abgesehen von dem leicht unterkühlten Mercedesfahrer gab es keine Verletzte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren waren teilweise noch am Mittwoch tagsüber im Einsatz, um die Folgen des Unwetters zu beseitigen. (AN)

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