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Musik

29.01.2019

Musikverein Aindling gibt erstmals ein Neujahrskonzert

G´standene Blasmusik servierte das Gesamtorchester, bestehend aus Marktorchester und Altbairischen Musikanten, beim ersten Neujahrskonzert des Musikvereins Aindling.
Bild: Ingrid Wiest

Die Orchester des Aindlinger Musikvereins ziehen in der Aula der Mittelschule alle Register mit einem anspruchsvollen Programm von Filmmusik bis zum Musical.

Mit anspruchsvoller Unterhaltungsmusik, traditioneller Blasmusik und spannender Filmmusik begrüßten die Musiker des Aindlinger Musikvereins das neue Jahr. Angela Stürzenhofecker moderierte das fast zweistündige Programm beim Neujahrskonzert in der Aula der Mittelschule. Dabei zeigte sich, dass dem Verein die Ausbildung eine Herzensangelegenheit ist. Jung und Alt wurden unter der Leitung von Leonardo Dianori und Erwin Kitzinger integriert und machten das Konzert zu einem kurzweiligen Erlebnis.

Mit „We will rock you“ von Queen eröffnete das Vororchester des Musikvereins das Konzert. Vorsitzender Lorenz Hader betonte bei der Begrüßung: „Früh übt sich, wer Profimusiker werden möchte“. Er freute sich, dass auch örtliche Vereine und befreundete Musikkapellen im Publikum vertreten waren.

Die Jungmusiker des Marktorchester nahmen die Besucher mit „Theme from Jurassic Park“ in die Welt der Dinausaurer. Mit „Accidentally Love“ aus dem Film Shrek2 ging es in eine Märchenwelt, gefolgt von „Happy“ aus dem Film „Ich einfach unverbesserlich 2“ von Pharell Williams aus dem Jahr 2013, das Glücksgefühle vermittelte. Mit der romantischen Ballade „o sole mio“ präsentierten sich Musiker aus dem Marktorchester mit den Altbairischen Musikanten. Die Soloklarinette spielte Vanessa Straller beeindruckend.

Musikverein Aindling gibt erstmals ein Neujahrskonzert

„Die swingende Tuba“ von Adolf Angst mit Michael Mingl in der Rolle des Tenorhornsolisten lud zum Mitwippen ein. Mal getragen, mal in flotter 1920er-Jahre-Stimmung zeigte er, was mit dem Tenorhorn so alles möglich ist.

Imponierende Soloeinlagen der hohen Blasinstrumente

Die Rhythmen von „La virgen de la macarena“ brachten das feurige Spanien nach Aindling. Mit imponierenden Soloeinlagen der hohen Blasinstrumente, gespielt von Lena Alt an der Trompete und Nathalie Straller an der Klarinette, endete der erste Teil des anspruchsvollen Programmes.

Der zweite Teil umfasste große blasmusikalische Vielfalt. Eröffnet wurde dieser unter der Leitung von Erwin Kitzinger mit der Polka „Baritone in der Nacht. Eine Glanzleistung zeigten Barbara Schurr-Wiedemann am Bariton und Michael Mingl am Tenorhorn. Weiter ging es mit „My Heart Will Go On“ aus dem Katastrophendrama Titanic. In dem Arrangement von M. R. Pmchazka konnte das Publikum die tragischen Stimmungen und Emotionen des Films nacherleben. Die Solostimme an der Trompete spielte Georg Krammer eindrucksvoll.

Auszug aus dem Musical „Elisabeth“ ist der Höhepunkt des Konzerts

Den Höhepunkt bildete der Auszug aus dem Musical „Elisabeth“, arrangiert von Peter Kleine Schaars. Das Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay erzählt die Geschichte der Kaiserin von Österreich. Ausdrucksvoll wurde das Leben der jungen Kaiserin dargeboten, das wie ein Märchen begann und in einem Drama voller Entbehrungen und Machtkämpfe endete. Gekonnt kamen alle Instrumente zum Einsatz. Noch einmal vom Musical zum Film wechselte die Szene im Stück „Pearl Harbor“. Der Komponist Frank Bernaerts schuf eine musikalische Erinnerung an den Luftangriff auf den US-Stützpunkt im Pazifik. Das Heulen der Sirenen, der Angriff am Hafen und Explosionen wurden mit den Instrumenten zum Klang.

Der Filmmusik folgte zum Abschluss der „Kaiserin Sissi“ Marsch. Damit verabschiedeten sich die Aindlinger Musikanten aus dem offiziellen Konzertprogramm. Mit der Zugabe „Böhmische Liebe“ von Andreas Rauch, bedankten sich die rund 40 Musikanten bei den Zuhörern. Diese würdigten die gelungene Darbietung mit einem anhaltenden Applaus. (AN)

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