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07.07.2010

Nachbarn wollen, dass Erdwall bleibt

Nachbarn wollen, dass Erdwall bleibt

Aindling Von der umstrittenen Abtragung eines Erdwalls über das Auto der Feuerwehr Pichl-Binnenbach bis hin zum Sandabbau bei Neßlach. Der Aindlinger Bau- und Umweltausschuss hatte bei seiner jüngsten Sitzung über mehrere spannende Themen zu beraten.

Erdwall Nicht genehmigt hat der Ausschuss eine Geländeabtragung an der Aindlinger Hauptstraße. Ein Landwirt will hier etwa 1400 Quadratmeter Erde entlang der Pichler Straße abgraben. So würde etwa die Höhe des Gehwegs erreicht. Die Abtragung ist nach Auskunft des Bauers erforderlich, um eine neue landwirtschaftliche Maschinenhalle zu errichten. Wie berichtet, plant er auf dem Gelände auch den Bau einer Biogasanlage. Mehrere Anwohner haben bei der Gemeinde gegen die Abtragung protestiert, da der derzeitige Erdwall einen natürlichen Lärmschutz zur Pichler Straße darstelle. Auch bei der Sitzung machten einige Bürger ihren Unmut gegenüber Bürgermeister Tomas Zinnecker und seinen Kollegen deutlich. Obwohl dem Projekt keine öffentlich-rechtlichen Vorschriften entgegenstehen, lehnte das Gremium es ab. Jetzt ist das Landratsamt am Zug.

Feuerwehr Bei einem Ortstermin besichtigte der Ausschuss das 25 Jahre alte Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Pichl-Binnenbach. Kommandant Franz-Xaver Schenk erklärte, dass das Auto nur 86 PS habe und einfach altersschwach sei. Da die Beladung bereits vorhanden sei, bräuchte die Wehr nur ein "nacktes" Fahrzeug. Wünschen würden sich die Kameraden ein neues Fahrzeug 10/6. Jetzt soll geklärt werden, was ein derartiges Fahrzeug kostet. Zudem hofft man, das alte Auto gewinnbringend zu verkaufen.

Sandabbau Zum Sandabbau will die Firma Josef Mayr aus Langenmosen (Kreis Neuburg-Schrobenhausen) bei Neßlach zwei Container, eine Waage und eine Ausweichbucht errichten; letztere westlich des Weges der Gemeinde Hollenbach. Wie mehrfach berichtet, klagt Hollenbach gegen die teilweise Verfüllung der Grube mit leicht belastetem Material. Die Aindlinger Ausschussmitglieder stimmten dem beantragten Bauvorhaben jedoch einstimmig zu. Die Genehmigung, dort Container aufzustellen, gilt vorerst bis Ende 2023. (ull) "Weiterer Bericht folgt

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