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Übergabe

23.02.2018

Nachträgliche Weihnachtsgeschenke in Affing

Das Bild zeigt: (von links) Ewald Lindemeir, Vorsitzender des Affinger Weihnachtsmarktvereins, Angelika Lang vom Bunten Kreis, Bürgermeister Markus Winklhofer, Susanne Pfundmeir von der Pfarrei Affing, Hausherr Marian von Gravenreuth, Wilfried Gaßner und Kerstin Rosner vom Malteser Hilfsdienst.
Bild: Martin Golling

Nach dem Weihnachtsmarkt im Dezember wurde nun der Erlös verteilt

Seit einem Vierteljahrhundert gilt manchem Besucher der Affinger Weihnachtsmarkt als Ideal: So sollte es aussehen, wenn ein Ort sich präsentieren will. Bei der Übergabe des Erlöses sagte Marian von Gravenreuth: „Alles, was Sie machen, stellt eine große Bereicherung für unser Dorf dar. Hier wird der Begriff Heimat gelebt.“

Zahlreiche Gäste hatten sich im Affinger Schloss eingefunden, um den letzten Akt des Weihnachtsmarktes 2017 zu begehen: die Spendenverteilung. Von den 12000 Euro flossen je 4000 Euro an den Bunten Kreis, den Malteser Hilfsdienst und an die Pfarrei Affing. Mit Blick auf die 16000 Euro, die es im vergangenen Jahr zu verteilen gegeben hatte, sagte Ewald Lindemeir, Vorsitzender des Affinger Weihnachtsmarktvereins: „Wir können nur weitergeben, was wir auch einnehmen.“

Dass heuer weniger zusammengekommen war, sei dem schlechten Wetter an einem der beiden Veranstaltungswochenenden zuzuschreiben, so Lindemeir. Sein Dank galt den Mitarbeitern im Verein, den Budenbetreibern, der Gemeinde, hier vor allem Bürgermeister Markus Winklhofer, und allen voran Marian von Gravenreuth, der erneut den Schlosshof zur Verfügung gestellt hatte, sowie dem Verwalter der Gravenreuth’schen Güterinspektion, Gerhard Fritz.

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Lindemeir warnte: „Wir sind zufrieden, aber wir müssen vorsichtig sein.“ Er betonte: „Wir wollen nicht noch mehr Leute, sondern wir wollen das Niveau der Stände halten und höchstens mal den ein oder anderen Besucher anlocken, der noch nie da war.“ Angelika Lang gehört zum Vorstand beim Bunten Kreis. Sie berichtete von dessen Arbeit mit Familien, die ein schwer krankes Kind in der Augsburger Kinderklinik zu betreuen haben. „Man kann sich vorstellen, was das bedeutet“, sagte Lang. Der Bunte Kreis unterstütze die Eltern mit Fachpersonal, pflegerisch und auch logistisch, etwa beim Ausfüllen von Anträgen. Manche Arbeitsschritte seien finanziell abgedeckt, aber längst nicht alle. So sei der Bunte Kreis dankbar für jede Spende. Lang versprach, sie werde heuer zu jenen Personen gehören, die sich zum ersten Mal den Affinger Weihnachtsmarkt anschauen.

Kerstin Rosner ist Mitglied im Bundespräsidium des Malteser Hilfsdienstes und schob beim vergangenen Weihnachtsmarkt Schichten bei der Sanitätswache. Sie zeigte Bilder von der Romwallfahrt behinderter Kinder und ihren Familien. Da sorgten etwa der persönliche Besuch bei der Schweizer Garde ebenso für strahlende Kindergesichter wie die Andachten im Petersdom. „Weil wir Spenden wie diese bekommen, darum können wir diese Fahrt auch Familien ermöglichen, die sich dies im Normalfall nicht leisten können“, so Rosner.

Das letzte Drittel des Spendenpools nahm Susanne Pfundmeir für die Pfarrei Affing entgegen. Sie vertrat Pfarrer Max Bauer, der sich bei Eisglätte durch einen Sturz verletzt hatte. Pfundmeir versprach, Bauer werde das Geld an Menschen und Familien in der Region verteilen – „so gerecht und gut, wie es geht“.

Marian von Gravenreuth sagte zu der Spendensumme von 12000 Euro: „Es sind lediglich fünf Tage, die hier Betrieb sind. So gesehen ist das sehr viel.“ Sein Flair beziehe der Markt zum großen Teil auch aus der Tatsache, dass es nicht primär ums Geld gehe, so der Affinger Baron.

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