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Landtagswahl

11.08.2018

Natascha Kohnen fordert deutlich mehr Ökolandbau

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Natascha Kohnen, SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, lässt sich von Johannes Kreppold (links) und dem Vorsitzenden der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern, Josef Wetzstein (Mitte) die Praxisforschungsprojekte auf dem Biohof in Wilpersberg erklären. Hier sind es Pflanzenversuche zum regionalen Bio-Soja Anbau. Der Bioland-Hof bei Sielenbach liegt auf Aichacher Gemarkung und wird seit 1982 ökologisch bewirtschaftet.
Bild: Katja Gilbert

Serie „Bayern wählt“: SPD-Spitzenkandidatin lobt bei Besuch von Biohof Kreppold in Wilpersberg Leistungen für „Land und Leute“.

Der Ökolandbau bringe besondere Leistungen für Land und Leute und soll auf mindestens 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausgebaut werden. Das sagte Natascha Kohnen, Spitzenkandidatin der SPD bei den Landtagswahlen im Oktober, laut einer Mitteilung bei einem Besuch auf dem Biolandhof Kreppold bei Sielenbach. Der Hof am südöstlichen Rand der Gemarkung der Stadt Aichach gilt als Biopionier. Dort wird schon seit 1982 ökologisch gewirtschaftet.

Solche Betriebe würden willkommene Leistungen im Umwelt-, Natur- und Ressourcenschutz erbringen, sagte Kohnen. Die SPD wolle diese Höfe und die Vermarktung der heimischen Biolebensmittel viel stärker als bisher fördern. Ziel solle auch die komplette Bewirtschaftung der Betriebe nach den Kriterien des ökologischen Landbaus sein – vom Acker bis zum Stall. Kohnen forderte, dass Investitionsförderungen für Ökobetriebe, beispielsweise in tierfreundliche Stallungen, gegenüber konventionellen Stallungen bevorzugt werden: „Der Markt für Biofleisch hat ein enormes Potenzial.“

Kohnen war zusammen mit den SPD-Landtagsabgeordneten aus der Region, Simone Strohmayr, Horst Arnold und Herbert Woerlein, auf Einladung der Landesvereinigung für den Ökolandbau in Bayern (LVÖ) in Wilpersberg. Nach einer Besichtigungstour über Hof und Felder habe es einen intensiven Austausch gegeben, so SPD und LVÖ in ihren Mitteilungen. Dessen Vorsitzender, zwischen Natascha Kohnen Josef Wetzstein forderte von der Landespolitik, dass der Freistaat in allen Bereichen, in denen Bayern Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten habe, die ökologische Landwirtschaft weiterzuentwickeln und auszubauen“. Der Hof der Familie Kreppold ist Teil des bundesweiten Netzwerks „Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau“. Die Schwerpunkte des Betriebes liegen auf 78 Hektar Ackerbau mit vielfältiger Fruchtfolge sowie auf einer Herde Deutsch-Angus-Rinder (30 Mutterkühe, 60 Stück Jungvieh), für die weitere 22 Hektar Grünland bewirtschaftet werden. Im Hofladen können Kunden neben Rindfleisch auch selbst angebautes Gemüse, hofeigene Getreideprodukte und weitere Naturkostwaren erwerben.

Johannes Kreppold, der den Betrieb gemeinsam mit seinen Eltern Theresia und Stephan bewirtschaftet, setze innovative und besonders ökologische Anbaumethoden ein und beteilige sich aktiv an Forschungsprojekten, die der Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus dienen, so der LVÖ. Schulklassen und andere Gruppen nutzen bei einem Besuch auf dem Hof das vor allem von Theresia Kreppold betreute bauernhofpädagogische Angebot. (AN)

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