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Bauausschuss

21.02.2014

Neue Friedhofsmauer erhält Segen des Denkmalschutzes

Neue Friedhofsmauer erhält Segen des Denkmalschutzes
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Das marode Bauwerk an der Kirche im Inchenhofener Ortsteil Ainertshofen darf erneuert werden. Firma Lohner wächst weiter

Inchenhofen Sie ist schon lange marode und inzwischen so einsturzgefährdet, dass sie gestützt werden muss. Bei der Friedhofsmauer in Ainertshofen waren der Filialkirchenstiftung Maria Verkündigung bislang trotzdem die Hände gebunden. Denn die Mauer steht unter Denkmalschutz. Jetzt aber ist man sich in Verhandlungen einig geworden: Die Mauer darf erneuert werden.

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Der Bauausschuss des Marktgemeinderates Inchenhofen beschäftigte sich in seiner jüngsten Sítzung mit dem Thema. Wie Bürgermeister Karl Metzger auf Anfrage mitteilte, hat der Denkmalschutz die Freigabe für die Erneuerung der Mauer erteilt.

Dass nun auch der Bauausschuss dem Projekt seinen Segen gab, war keine Frage. „Es ist höchste Eisenbahn, dass man was macht“, bringt Metzger die Situation auf den Punkt. Dem Denkmalschutz wird aber Rechnung getragen. Im westlichen Bereich wird ein zehn Meter langes Stück erhalten und die neue Mauer wird so aussehen wie die alte. Bei dieser Gelegenheit wird der Friedhof ein Stück vergrößert, sodass Platz für bis zu circa zehn neue Gräber entsteht. Das Kriegerdenkmal wird künftig außerhalb der Mauer liegen.

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Die geplante Hallengröße wurde abgespeckt

Lohner Die Firma Lohner wächst weiter. Das Unternehmen, das unter anderem für seine Spargelproduktion bekannt ist, will zwei neue Hallen erstellen: eine für Verarbeitung und Verpackung von Obst und Gemüse, eine andere als Lager und ebenfalls zur Verpackung. Das Projekt war in Inchenhofen schon mehrfach Thema.

Zuletzt brachte laut Bürgermeister Metzger ein runder Tisch im Landratsamt eine Lösung, die alle mittragen konnten. Der Antragsteller hat die Hallengröße abgespeckt. Eine im Osten des Betriebsgeländes wird 70 mal 25 Meter, die Zweite im Südosten etwa 58 mal 60 Meter groß. Wichtig war den Behörden, dass damit die bestehende Eingrünung erhalten bleibt. Den Bedenken der Anlieger wird mit der Auflage Rechnung getragen, dass die Zufahrt nicht von Osten aus erfolgen darf. Sie muss vom Süden her eingerichtet werden. Außerdem muss die Schallschutzwand im Osten verlängert werden. Unter diesen Voraussetzungen gab auch der Bauausschuss seine Zustimmung für die beiden Bauvorhaben im Außenbereich.

Baumfällung Nach einem Ortstermin beschloss das Gremium, dass im Hohlweg zwischen Sainbach und Ainertshofen mehrere alte Bäume gefällt werden. Bei ihnen war Fäulnis festgestellt worden. Außerdem werden bei Bäumen am Friedhof in Inchenhofen und am Weiher in Sainbach die Kronen eingekürzt. Zu rechnen ist mit Kosten zwischen 3000 und 4000 Euro. Vor einer Vergabe der Arbeiten wollte der Ausschuss aber noch ein weiteres Angebot einholen.

Bauanträge Die Zustimmung erhielten folgende Bauanträge: zwei Carports, Herzog-Stephan-Straße in Inchenhofen; Anbau an eine bestehende Halle in Oberbachern, Neubau von zwei Doppelhäusern an der Pöttmeser Straße in Inchenhofen; Unterkellerung einer Garage in der Hagenaustraße in Inchenhofen, Einfamilienhaus in der Bergstraße in Inchenhofen. Bei zwei Voranfragen stellte das Gremium einen Grenzausbau in Aussicht: Bau einer Maschinenhalle in der St.-Leonhard-Straße und Neubau einer Garage in der Aichacher Straße in Inchenhofen

Sainbach-Ost Die vierte Änderung des Bebauungsplanes ist durch. Der Bauausschuss fasste einstimmig den Satzungsbeschluss.

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