Newsticker

EU sichert sich bis zu 160 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Neue Spielgeräte sollen her im Aindlinger Pfarrheimgarten

Sitzung

09.11.2017

Neue Spielgeräte sollen her im Aindlinger Pfarrheimgarten

Wo vor einiger Zeit noch ein großes Spielgerät im Aindlinger Pfarrheimgarten stand, ist jetzt leere Rasenfläche. Darauf sollen wieder neue Spielmöglichkeiten für die Kinder der Maxigruppe und der Eltern-Kind-Gruppen kommen. Einen Teil der Kosten übernimmt nun die Gemeinde.
2 Bilder
Wo vor einiger Zeit noch ein großes Spielgerät im Aindlinger Pfarrheimgarten stand, ist jetzt leere Rasenfläche. Darauf sollen wieder neue Spielmöglichkeiten für die Kinder der Maxigruppe und der Eltern-Kind-Gruppen kommen. Einen Teil der Kosten übernimmt nun die Gemeinde.
Bild: Ulrike Eicher

Ein alter Kletterturm mit Schaukel und Rutsche musste aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Nun bekommen die Kinder Ersatz. Optisch verändern wollen sich auch die Feuerwehrler

Aindling Im Pfarrheimgarten sollen neue Spielgeräte aufgestellt werden: eine Schaukel für Kleinkinder, eine Hängematte und ein Kletterturm mit Rutsche. Die Gemeinde bezuschusst den Kauf mit rund 1700 Euro, wie der Marktgemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig beschlossen hat. Die Räte stimmten damit einem Antrag der Aindlinger Maxigruppe und der Eltern-Kind-Gruppen zu.

Die Maxigruppe existiert seit rund zehn Jahren. Zehn Kinder zwischen zwei und vier Jahren werden darin betreut. Die Eltern-Kind-Gruppen gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. Aktuell nehmen daran 20 bis 30 Mütter mit ihren Kindern teil. Alle Gruppen nutzen Räume im Aindlinger Pfarrheim – und bei schönem Wetter auch den Garten. Dort gab es bis vor Kurzem noch ein großes Spielgerät mit Schaukel und Rutsche. Dieses aber musste „schweren Herzens“ abgebaut werden, wie die Eltern in ihrem Antrag schreiben. Die Prüfung einer Sachverständigen habe ergeben, dass das Gerät nicht sicher genug sei. Nun ist der Rasen im Garten fast leer – übrig geblieben sind nur ein Sandkasten, eine kleine Plastikrutsche und ein Häuschen.

Die drei neuen Spielgeräte sollen das alte ersetzen. Sie kosten insgesamt rund 4700 Euro. Die Raiffeisenbank Aindling hat dafür 3000 Euro gespendet. Die Gemeinde übernimmt nun den Restbetrag. Dem Aindlinger Bürgermeister Tomas Zinnecker liegt das am Herzen: „Ich halte diese Einrichtung so wichtig für unsere kleinen Kinder, das sollte uns etwas wert sein“, sagte er in der Sitzung.

Eine optische Veränderung soll es auch bei den Feuerwehren Aindling, Stotzard und Pichl-Binnenbach geben. Die Feuerwehrmänner wollen sich neue Schutzkleidung zulegen – und erschienen zahlreich im Gemeinderat, um für ihre Sache zu werben. Manche der Anzüge, die im Einsatz sind, stammen noch aus dem Jahr 1998. Länger als zehn Jahre sollten diese Modelle laut Hersteller nicht getragen werden, man selber gehe von maximal 15 Jahren aus, sagte Andreas Ehleider, Kommandant der Aindlinger Wehr: „Bei einem Brand haben sie schon keine Schutzwirkung mehr.“

Daher sollen jetzt neue Modelle her, die Ehleider den Räten auch gleich vorführte. Ist die alte Schutzjacke knielang und dunkel, so fällt das moderne Exemplar kürzer aus – und ist braun. Die hellere Farbe habe Vorteile, erklärte der Kommandant. Bei Dämmerung seien die Jacken besser sichtbar. Sie ziehen im Sommer nicht so viel Hitze an, und Flecken ließen sich besser erkennen und damit auch schneller entfernen. Auch die neuen Hosenmodelle hätten Vorteile gegenüber den älteren, so Ehleider.

145 Schutzkleidungen für jeweils etwa 950 Euro möchten die Ortsfeuerwehren verteilt auf vier Jahre gemeinsam anschaffen. Das macht eine jährliche Summe von rund 35000 Euro, für die die Gemeinde grundsätzlich aufkommen will, wie die Räte einstimmig beschlossen haben. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Feuerwehr ordentlich ausgestattet ist“, kommentierte Bürgermeister Zinnecker. Nun liege es an der Feuerwehr, konkrete Herstellerangebote einzuholen, über die der Gemeinderat dann nochmals abstimmen will.

Festgelegt haben die Gemeinderäte auch die Straßennamen im neuen Baugebiet „Am Schüsselhauser Feld“. Nach längerer Diskussion einigten sich die Räte darauf, die drei Straßen nach folgenden Greifvögeln zu benennen: Milan, Falke und Bussard. Für Rettungsdienste, Paketzusteller und die Polizei sei es sinnvoll, Namen in neuen Gebieten zu wählen, die miteinander verwandt seien, so Zinnecker.

Thema im Gemeinderat war auch das Ausscheiden des Mitglieds Johann Schenk. Der Vertreter der CSU/Freien Wählergemeinschaft aus dem Ortsteil Edenhausen hatte beantragt, sein Amt niederzulegen, und dafür persönliche Gründe angegeben. „Das ist schade“, sagte Zinnecker in der Sitzung. Den Feststellungsbeschluss fassten die Räte einstimmig. In der nächsten Sitzung soll der Sitz über das Nachrückverfahren neu vergeben werden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren