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18.05.2018

Neuer Standort für Gewerbe in Radersdorf

Kühbach hat ein Grundstück an der Kreisstraße im Auge

Der Kühbacher Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung unter anderem mit Zuschüssen und einem Gewerbegrundstück beschäftigt.

Auf Nummer sicher gehen wollte die Gemeinde bei der Erweiterung des Gewerbegebietes in Radersdorf. Mit einer Änderung des Flächennutzungsplans sollte geklärt werden, ob eine gewerbliche Nutzung des Grundstücks am Radersdorfer See überhaupt möglich ist. Eine neue Situation macht eine Änderung überflüssig. Skeptisch war nicht nur der Gemeinderat, ob ein Gewerbegebiet in der Nähe des Sees sinnvoll ist. Vor allem wegen der Lärmbelästigung hatte sich das Gremium Gedanken gemacht. Ein Anwohner hatte seiner Stellungnahme sogar eine Unterschriftenliste beigefügt. Anstelle des Grundstücks am Radersdorfer See fasste der Antragsteller, ein Lohnunternehmen, nun das Gewerbegrundstück auf der anderen Seite der Kreisstraße ins Auge. Auf der rund 16370 Quadratmeter großen Fläche soll eine Betriebsstätte mit Betriebsleiterwohnhaus gebaut werden. Der Gemeinderat stimmte zu, das Bauleitverfahren zum Aufstellen des Bebauungsplans in die Wege zu leiten. Im Gegenzug stellte das Gremium die Änderung des Flächennutzungsplans für das Grundstück am Radersdorfer See ein.

Rund 4400 Euro Zuschuss bekommt die Pfarr- und Gemeindebücherei insgesamt. Zwei Drittel davon, 2900 Euro, zahlt die Gemeinde. Ein Drittel kommt von der Kirchenstiftung. Mit 1920 Euro, 500 Euro davon für die Wasserwachtstation am Radersdorfer See, bezuschusst die Gemeinde den Kreisverband des Roten Kreuzes. Einen Sonderzuschuss in Höhe von 20 Prozent bekommt der Schützenverein Unterbernbach für den Kauf von 50 Stühlen.

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Von knapp 800 auf 1120 Quadratmeter will sich der Discounter in der Paarer Straße vergrößern. Den Bebauungsplan „Sondergebiet Lebensmittelmarkt“ stellte Architekt Hans Brugger vor. Die Vorgaben des Lärmschutzgutachtens werden eingehalten, hieß es. Wie verhindert wird, dass Lastwagen am Straßenbankett parken, will sich der Gemeinderat bei einem Ortstermin überlegen.

Die Genehmigung in Aussicht stellte der Gemeinderat bei zwei Bauvoranfragen: Erweiterung und Umbau eines Einfamilienhauses in der Eichenstraße in ein Zweifamilienhaus und Bau eines Ersatzwohnhauses mit Lagerkeller in Unterschönbach.

Der Gemeinderat stimmte dem Ersatzneubau einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle und dem Umbau eines Stallgebäudes in ein Wohnhaus in Oberschönbach zu. (drx)

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