Newsticker

Corona-Krise: Starker Anstieg der Arbeitslosenzahlen befürchtet
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Neues Baugebiet für Pöttmeser Ortsteil Wiesenbach

Pöttmes-Wiesenbach

14.03.2020

Neues Baugebiet für Pöttmeser Ortsteil Wiesenbach

Die Marktgemeinde Pöttmes schafft Bauland im Ortsteil Wiesenbach.
Bild: Symbolfoto: Alexander Kaya

Plus Im Pöttmeser Ortsteil Wiesenbach ist ein neues Baugebiet geplant. Wie viele Bauplätze dort einer ersten Schätzung zufolge entstehen könnten.

Der Markt Pöttmes überarbeitet seine Stellplatzsatzung. Die endgültige Entscheidung fällt im Marktgemeinderat, der Bauausschuss beriet das Thema bereits vor. Wichtigste geplante Änderung: Die Ablöse von Stellplätzen verteuert sich von 3500 auf 8000 Euro. Das empfahl der Ausschuss nach einiger Diskussion.

Die Satzung der Gemeinde war länger nicht mehr überarbeitet worden und werde daher aktuellen Gegebenheiten angepasst, teilte Peter Fesenmeir vom Bauamt auf Nachfrage mit. Der deutlich höhere Betrag für die Ablöse von Stellplätzen sei durch die tatsächlichen Kosten begründet. Alleine die Herstellungskosten lägen bei 4000 bis 5000 Euro. Dazu komme der Grunderwerb. Außerdem wird die Satzung der Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetags angeglichen, um weiterhin Rechtssicherheit zu haben.

In Pöttmes Ortsteil Wiesenbach entstehen neue Bauplätze

Bauplätze in Wiesenbach Im Ortsteil Wiesenbach will die Gemeinde an der Echsheimer Straße ein weiteres Baugebiet schaffen. Es soll nördlich des bestehenden Baugebietes Am Weiher entstehen und laut Fesenmeir einer ersten – noch sehr groben – Schätzung zufolge Raum für circa 15 Bauplätze bieten. Dort sollen Einzel- und allenfalls Doppelhäuser, nicht aber Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Die Gemeinde muss noch einen Teil des Grunderwerbs tätigen. Auch Schutzmaßnahmen gegen bei Starkregen auftretende Überschwemmungen sollen errichtet werden. Dieses Themas soll sich der Planer annehmen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Bereits im Februar hatte der Gemeinderat beschlossen, das Verfahren voranzutreiben, da nur bei Abschluss des Bauleitplanverfahrens bis Ende 2021 das vereinfachte Verfahren angewendet werden kann. In einer der nächsten Sitzungen soll der Entwurf vorgestellt werden. Der Gemeinderat hatte die Aufstellung des Bebauungsplans im September 2018 auf Anregung von Alwin Wagner (CWG) beschlossen.

Radweg Wiesenbach-Reicherstein Im Bauausschuss wurde der aktuelle Stand zum Geh- und Radweg von Wiesenbach über Echsheim nach Reicherstein mitgeteilt. Im Januar hatte dazu laut Fesenmeir ein Gespräch mit dem Landratsamt stattgefunden. Noch liegt keine schriftliche Mitteilung vor, ob der Landkreis den Bau des Weges in seine Haushaltsplanung aufnehmen kann oder nicht. Sie soll in ein oder zwei Wochen erfolgen.

„Am Obstgarten“ in Gundelsdorf Zwei Bauherren wollen insgesamt vier Doppelhäuser am Obstgarten im Pöttmeser Ortsteil Gundelsdorf bauen. Diese sind nur über einen Bebauungsplan umsetzbar. Im Juli 2019 hatte der Gemeinderat nach einem Ortstermin grünes Licht gegeben. Seine Sorge galt dem alten Baumbestand. Die Bauherren hatten angekündigt, Einheimische bei der Vermarktung der Häuser zu bevorzugen. Sie müssen acht Stellplätze errichten, sechs davon müssen öffentlich zugänglich sein. Die Anregungen aus dem Rat wurden in den Bebauungsplan eingearbeitet, der Bauausschuss billigte den Entwurf.

Die letzte Telefonzelle von Pöttmes bleibt bestehen

Telefonstelle in Pöttmes Zum wiederholten Mal fragte die Deutsche Telekom, ob sie das öffentliche Basistelefon beim Alten Rathaus abbauen kann. Der Ausschuss lehnte erneut ab. Es handelt sich um die letzte öffentliche Telefonstelle.

Firmengelände in Pöttmes Die Firma Land- und Gartentechnik Hammerl in Pöttmes will Fesenmeir zufolge Teile ihres Geländes künftig als eine Art Lagerplatz nutzen. Der Bauausschuss billigte den Entwurf des dafür nötigen Bebauungsplans sowie die Änderung des Flächennutzungsplans. Gebäudlich ändert sich nichts.

Lesen Sie dazu auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren