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Affing-Mühlhausen

02.06.2014

Neues Feuerwehrauto zum besseren Schutz der Bürger

Zwei neue Fahrzeuge für die Freiwillige Feuerwehr Mühlhausen. Und die beiden Buben im großen LF 10? Max und Christopher wollen auf alle Fälle auch Feuerwehrler werden. Christopher (am Lenkrad) erklärt, warum: "Mein Papa ist nämlich auch dabei."
Bild: Martin Golling

Die Mühlhausener Wehr hat zwei neue Fahrzeuge. Damit kann die Wehr ihren Ort im Notfall besser schützen.

Affing-Mühlhausen Die Freiwillige Feuerwehr Mühlhausen weihte gestern zwei neue Fahrzeuge: einen Audi als Kommandowagen und das neue LF 10. Kommandant Stefan Baumgartl sagte: „Ich denke, damit sind wir gerüstet, unsere Aufgaben zu erfüllen.“ Mit dem LF 10 steht der Wehr nach 38 Jahren ein zeitgemäßes Einsatzfahrzeug zur Verfügung. „Das alte hat Mühlhausen noch als selbstständige Gemeinde beschafft“, unterstrich Baumgartl.

Kreisbrandrat Ben Bockemühl befand: „Dieses Fahrzeug ist in Mühlhausen gut aufgehoben.“ Bockemühl verfolgte die Weihe mit seinen Kollegen Kreisbrandinspektor Klaus Hartwig, Kreisbrandmeister Andreas Stegmann und mit seinem Chef im Landratsamt, Landrat Klaus Metzger. Bockemühl sprach von „Herzblut und Leidenschaft“, die er bei den Mühlhausener Brandschützern in den vergangenen Wochen mitbekommen habe.

Für Markus Winklhofer bedeutete die Segnung den ersten offiziellen Auftritt als Affings stellvertretender Bürgermeister. Er betonte, mit der Übergabe des Fahrzeugs werde das Vertrauen der Gemeinde in die Zukunft der Wehr deutlich.

Neues Feuerwehrauto zum besseren Schutz der Bürger

Pfarrer Max Bauer hatte sich offenbar bei den Kameraden umgehört. Zur Eröffnung der heiligen Messe in der Pfarrkirche Johannes-Baptist zitierte er einen Feuerwehrler: „Eine Fahrzeugweihe ist fast wie eine Hochzeit“, hatte Bauer gehört. So abwegig sei das gar nicht, führte der Seelsorger aus und verdeutlichte: „Ihr werdet zusammenhalten in guten und schlechten Tagen und gemeinsam die Katastrophen meistern.“ In seiner Predigt verglich Bauer den übenden Feuerwehrmann mit dem Christsein. Hier wie dort sei Übung erforderlich. Nur wenn das Schlauchkuppeln funktioniere, könne der Brandschützer am Ende mithilfe des Wassers aus dem Tank dem Feuer gegenübertreten. So müssten auch wir Christen ständig üben, um Gott im Notfall anzapfen zu können.

Der Vorsitzende der Mühlhausener Wehr, Anton Steinherr, dankte allen, die sich für die Beschaffung des Fahrzeugs eingesetzt hatten. Großes Lob fand er vor den Abordnungen sämtlicher Feuerwehren der Großgemeinde Affing für seine Mannschaft: „Sie war immer mit voller Kraft hinter uns gestanden.“

Das neue Fahrzeug kostet 315000 Euro. Innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Mühlhausen und im Gemeinderat war man sich einig, dass diese Investition nötig war, um die rund 1500 Bürger aus Mühlhausen und Bergen zu schützen. Das Gefahrenpotenzial am Tor des Landkreises nach Augsburg scheint gewaltig, zu schützen sind nicht allein Kindergarten, kirchliche Gebäude und Realschule. Hier kreuzen auch zwei Staatsstraßen und eine Kreisstraße. Außerdem gibt es eine Tankstelle, ein umfangreiches Gewerbegebiet, Badeseen, zwei große Campingplätze und Hotels.

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