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Gemeinderat

20.11.2017

Noch immer keine LED-Beleuchtung in Baar

Helles Licht verbreiten die neuen LED-Straßenleuchten. Der Baarer Gemeinderat konnte sich bisher aber nicht dafür entscheiden.
Bild: Lechwerke AG

Das Gremium hat sich erneut mit dem Angebot der LEW Verteilnetz auseinandergesetzt, allerdings wieder keine Entscheidung getroffen. Denn für die Umrüstung würden 60000 Euro anfallen

Der Gemeinderat in Baar hat sich in der jüngsten Sitzung unter zahlreichen Themen auch erneut mit der Stromversorgung beschäftigt. Über ein Angebot für die Straßenbeleuchtung wurde allerdings auch diesmal nicht endgültig entschieden. Die Ergebnisse in Kürze:

Noch in diesem Jahr sollen Risse in den Gemeindestraßen ausgebessert werden. Das kostet etwa 2075 Euro pro Tag plus Materialgeld. Vier Tage dürfen maximal für diesen Auftrag genutzt werden.

Das Angebot der LEW Verteilnetz GmbH, das Siegfried Oberfrank von der LEW bereits zum zweiten Mal im Gemeinderat vorstellte, förderte abermals keinen Beschluss zu Tage. Knapp 60000 Euro würden dabei für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung anfallen. Verteilt auf acht Jahre würde diese Investition jährlich mit 7500 Euro zu Buche schlagen. Demgegenüber stünde eine Einsparung von knapp 7000 Euro. Gemeinderat Dieter Zach zweifelte an der Einsparung, die rein rechnerisch bedingt ist. Christine Winter-Bächer sorgte sich um die Helligkeit im Ort. Werner Wörle wollte mit Blick auf die Investitionssumme Vergleichsangebote sehen. Johanna Ruisinger forderte die Überprüfung von Fördermöglichkeiten ein, die Josef Schmidt in die Diskussion einbrachte. Vitus Riedl ergänzte die Wunschliste der Gemeinderäte um die Forderung, alle LEW-Verträge einsehen und prüfen zu können.

Die Bedarfsplanung des Kindergartens ist abgeschlossen. Vorgesehen sind 30 Kinder. Fünf Kinder sind unter drei Jahren. 25 Kinder werden ab drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut. Anerkannt sind 50 Plätze, davon sechs Integrationsplätze. Christine Winter-Bächer und Andreas Winter stimmten gegen diese Bedarfsplanung. Johanna Ruisinger forderte einen aktuellen Stand beim Thema Kinderkrippe ein und zitierte ihren Hinweis aus der vorvergangenen Sitzung. Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) möge darüber informieren, welche Richtlinien und Optionen es für den Bau einer Krippe gibt. Für die Mittagsbetreuung in der Grundschule wurden Sachmittel in Höhe von 660 Euro genehmigt. Die Ausstattung mit Laptops wurde vertagt, bis die EDV-Umstellung im Rathaus abgeschlossen ist.

Die Gemeinderäte Baars haben sich mit Ausnahme von Dieter Zach dafür entschieden, bei der Bündelausschreibung für die kommunale Strombeschaffung für die Jahre 2020 bis 2022 auf 100 Prozent Ökostrom ohne Neuanlagenquote zu setzen. Damit nimmt Baar Mehrkosten in Höhe von bis 0,3 Cent pro Kilowattstunde in Kauf. In Summe könnten das zwischen null und 900 Euro jährlich für alle Abnahmestellen der Gemeinde Baar sein.

Die Diskussion ist geschlossen.

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