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Sitzung

30.01.2019

Noch kein Ja zu neun Sozialwohnungen

Projekt ist im Aindlinger Bussardweg geplant. Ein Nebengebäude löst im Bauausschuss jedoch Bedenken aus

Sozialer Wohnungsbau ist gerade heute wieder ein Thema von großer Bedeutung. In dem Zusammenhang ist ein Mehrfamilienhaus im Bussardweg in Aindling vorgesehen. Damit befasste sich der Bau- und Umweltausschuss Aindling in seiner Sitzung am Montag. Vorerst aber gibt es vonseiten der Kommune kein grünes Licht.

Die Pläne umfassen neun Wohneinheiten. Das etwa elf mal 23 Meter große Gebäude soll mit drei Vollgeschossen und einem Flachdach errichtet werden. Im südöstlichen Bereich des Grundstücks ist ein Kleinkinderspielplatz vorgesehen. Des Weiteren ist im Westen ein acht mal zweieinhalb Meter großes Fahrrad- und Mülltonnenhaus geplant. Der Bauausschuss sah sich am Montag noch nicht in der Lage, das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen.

Bürgermeister Tomas Zinnecker wurde allerdings ermächtigt, die Zustimmung auszusprechen, sobald entweder die Nachbar-Unterschrift vorliegt oder das Nebengebäude innerhalb der Baugrenze oder auf der Westseite des Gebäudes errichtet wird.

Der offene Graben im Siedlerweg in Gaulzhofen wird zumindest vorerst nicht verfüllt. Vor Ort hieß es, dass diese Maßnahme zwar laut Bebauungsplan vorgesehen ist, aus haftungstechnischen Gründen aber erscheint sie als zu gefährlich. Es wäre sonst zu befürchten, dass Schlamm aus dem südwestlich liegenden Acker auf die Straße gerät, wie es hieß.

Mit dem Neubau eines Doppelhauses mit Garagen Am Bachsteig in Aindling erklärte sich der Ausschuss laut Protokoll einverstanden. Das Vorhaben befindet sich unmittelbar neben dem Litzlbach.

Ob wasserrechtliche Auflagen oder Erlaubnisse erforderlich werden, muss die Fachstelle im Landratsamt in Aichach bewerten. Nördlich davon sind landwirtschaftliche Betriebe angesiedelt. Inwiefern die in ihrer Entwicklung und im Bestand gestört sind oder das geplante Haus umgekehrt schädlichen Immissionen ausgesetzt sein könnte, muss ebenfalls die Behörde in Aichach beurteilen.

In der Ortsstraße in Binnenbach soll 90 Meter vom Moosgraben entfernt eine Holztrocknungsanlage mit Heizung und Hackschnitzellager entstehen. Die wasserrechtliche Beurteilung ist eine Angelegenheit der Fachstelle im Landratsamt. Das Gleiche gilt für die Frage, ob das Vorhaben Immissionen auf die Umgebung auslöst. Die Marktgemeinde Aindling meldet keine Einwände an. (jeb)

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