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Gemeinderat

12.04.2019

Nur zwei erste Klassen in Pöttmes

Ungewöhnlich wenige Kinder werden im Herbst in Pöttmes eingeschult, in den nächsten Jahren sieht es wieder anders aus.

In der Marktgemeinde werden im Herbst wenige Kinder eingeschult. In den nächsten Jahren sieht das anders aus. Ein neuer Arbeitskreis befasst sich mit der Schule

Ab September wird es an der Pöttmeser Schule nur zwei erste Klassen geben. Das teilte Barbara Pawel (Bürgerblock), Kindergarten- und Schulreferentin, im Gemeinderat mit. Bürgermeister Franz Schindele ergänzte, dass heuer „ganz wenige Kinder sich einschulen lassen“. Daher seien die ersten Klassen heuer einmalig zweizügig. In den nächsten Jahren werde es immer drei erste Klassen geben.

In nicht öffentlicher Sitzung wurden Geschäftsstellenleiter Stefan Hummel zufolge die Mitglieder des neuen Arbeitskreises Schule bestimmt. Sie sollen sich mit den anstehenden Baumaßnahmen und den Folgen des sich abzeichnenden Anspruchs auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen beschäftigen. Dem Arbeitskreis gehören an: Schulleiterin Ursula Werner, Peter Fesenmeir vom Bauamt, Manfred Graser (Bürgerblock), Mirko Ketz (CSU) und Klaus Hallwirth (CWG).

Zwei Bauherren wollen am Obstgarten nahe der Kirche in Gundelsdorf vier Doppelhäuser bauen. Das Vorhaben ist nur über einen Bebauungsplan umsetzbar. Der Marktgemeinderat vertagte die Entscheidung über den Aufstellungsbeschluss jedoch. Zunächst soll der Marktentwicklungsausschuss über das Vorhaben und die nicht ganz einfache Erschließung beraten. CSU-Fraktionssprecher Mirko Ketz hatte zuvor gesagt: „Wir sollten uns als Gemeinde Gedanken machen: Wie wollen wir wachsen und in welchem Ausmaß?“ Wachstum bringe steigende Kosten mit sich. Auch darüber soll der Ausschuss diskutieren.

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Zuvor hatte Peter Fesenmeir vom Bauamt auf Nachfragen mehrerer Räte erklärt, dass der alte Baumbestand auf dem Areal weitgehend erhalten werden soll. Deshalb seien nur vier Häuser geplant. „Von der Fläche her wäre weit mehr möglich“, so Fesenmeir. Kritik kam von Helmut Drittenpreis (CWG): „Wir erzeugen viel Bauland, ohne dass wir einen Vorteil davon haben.“ Früher habe die Gemeinde in solchen Fällen einen Teil bekommen. Jetzt schaue sie „mit dem Ofenrohr ins Gebirge“. Bürgermeister Franz Schindele erinnerte daran, dass die Gemeinde das Grundstück kaufen hätte können. Weil sie die Erschließung und Vermarktung für riskant hielt, habe sie davon abgesehen.

Auf einer Anhöhe im Dreieck zwischen Gundelsdorf, Handzell und Ingstetten soll, wie berichtet, ein 40 Meter hoher Mobilfunkturm aufgestellt werden. Er soll den Mobilfunkempfang in der Gegend verbessern. Wie Dritter Bürgermeister Thomas Huber (Bürgerblock) mitteilte, will auch Vodafone seine Funkanlagen auf dem Betonmast montieren. Um die Zeit zu überbrücken, bis dieser steht, werde das Unternehmen vorübergehend einen mobilen Mast aufstellen, so Huber.

Der Grundstückserwerb für den geplanten Ausbau der Staatsstraße zwischen Pöttmes und Kühnhausen ist im Wesentlichen abgeschlossen. Das teilte Geschäftsstellenleiter Hummel auf Anfrage mit. Wie berichtet, soll an der Staatsstraße ein Geh- und Radweg entstehen.

Gemeinderat Hans Steiger (CSU) regte an, das sogenannte Erfrischungsgeld für Wahlhelfer zu erhöhen. Derzeit beträgt es 30 Euro. Hummel sagte, bis zur Europawahl sei das nicht mehr möglich, für die Kommunalwahl aber auf jeden Fall. Hier gibt es 40 Euro. Auf Anregung von Manfred Graser, Fraktionssprecher des Bürgerblocks, spendiert die Gemeinde die Getränke für Wahlhelfer.

Der Markt Pöttmes hat im vergangenen Jahr Spenden von Unternehmen, Privatpersonen und Einrichtungen in einer Gesamthöhe von 13000 Euro erhalten. Der Gemeinderat nahm die Auflistung zur Kenntnis. (nsi)

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