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05.09.2018

Obergriesbach: Afrika unterstützt Apollinaris Traum

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2 Bilder
Die aufwendigen Fundamentarbeiten waren kostenintensiver als geplant. Links im Bild Franz Gerbl, zweiter von rechts Vitus Lenz.
Bild: Apollinaris Ngao

Der Kaplan feiert sein silbernes Priesterjubiläum in Tansania und sammelt Spenden für den Bau eines Heims für behinderte Kinder. Doch es bleibt viel zu tun.

Ein Heim für behinderte Kinder baut Kaplan Apollinaris Ngao in seiner Heimat Moshi in Tansania. Dieses Projekt wird in der Pfarreiengemeinschaft Obergriesbach vielfach durch Aktionen und Spenden unterstützt.

Zu seinem 25. Priesterjubiläum im Juli in Griesbeckerzell gingen ebenfalls zahlreiche Spenden ein (wir berichteten). Sein Priesterjubiläum feierte der Kaplan kürzlich auch in seiner Heimatpfarrei Mawella.

Vor einem Jahr hatte er seiner Familie seinen Wunsch mitgeteilt, sein Priesterjubiläum mit Spendenaktionen zu verbinden. Seine Mutter, die inzwischen verstorben ist, war die Erste, die für sein Projekt spendete, erzählt er gerührt. Die ganze Familie war motiviert und machte Werbung für sein Vorhaben. In Moshi, in Dar es Salaam und in der Hauptstadt Dodoma wurden Spendenaktionen organisiert.

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Fundament kostet mehr als geplant

Zur Jubiläumsfeier reiste Father Ngao, wie er dort genannt wird, in seine Heimat. Gemeinsam mit seinen alten Priesterkollegen, die mit ihm vor 25 Jahren zum Priester geweiht wurden, feierte er in Moshi das Jubiläum. Die persönliche Feier fand in den jeweiligen Heimatpfarreien statt.

In der Heimatpfarrei des Kaplans, in Mawella, fand dann Anfang August die große Jubiläumsfeier, verbunden mit einer Spendenaktion, statt. An Bargeld und Zusagen kamen insgesamt etwa 33000 Euro zusammen. Mit diesen afrikanischen Spenden konnte jetzt das Grundstück, auf dem das Heim gebaut wird, abgelöst werden. Denn bei Baubeginn war es noch im Besitz der Diözese Moshi. Zur Zeit wird eine Stiftung für das ganze Projekt gegründet, die sowohl für den Baufortschritt als auch für den Betrieb danach zuständig ist.

Für Kaplan Apollinaris ist es sehr wichtig, dass die Spendengelder aus Deutschland als Hilfe zur Selbsthilfe eingesetzt werden. Mit den Zuwendungen kann nun auch das Bauvorhaben wieder fortgesetzt werden. Denn die aufwendigen Fundamentarbeiten waren kostenintensiver als geplant und mussten eine Weile ruhen, auch wegen der Regenzeit.

Die beiden ehemaligen Bauunternehmer Franz Gerbl aus Griesbeckerzell und Vitus Lenz aus Obergriesbach mit Ehefrau Waltraud werden im Spätherbst wieder für einige Wochen vor Ort sein, um an dem Projekt mitzuwirken.

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