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Öffnung der Freibäder birgt auch Gefahren

Öffnung der Freibäder birgt auch Gefahren
Kommentar Von Christian Lichtenstern
28.05.2020

Ein Sommer ohne Freibäder ist im Wittelsbacher Land kaum vorstellbar. Dennoch gibt es in diesem Jahr einiges zu beachten, auch weil die Gefahr groß ist.

Die schlimmste Zeit des Lockdowns scheint überstanden – und hoffentlich muss das Rad nicht mehr zurückgedreht werden: Biergärten und Gaststätten haben wieder geöffnet, die Geschäfte schon länger. Und ab 8. Juni dürfen – endlich werden jetzt nicht nur eingeweichte Wasserratten sagen – auch die Freibäder wieder öffnen. Die Aussicht auf einen Sommer ohne Freibad wäre mehr als nur trist – für passionierte Schwimmer und besonders für Familien. Für viele Menschen fällt der Urlaub heuer aus. Sie bleiben zu Hause. Weil sie nicht an die Strände in südlichen Ländern fahren wollen oder weil es auch finanziell eng wird. Man möchte sich nicht vorstellen, wenn dann in der August-Hitze auch noch das Aichacher Freibad zu wäre.

Was macht Corona aus den Freibädern?

Doch eine Öffnung im Corona-Sommer hat es in sich: Gerade ein Freibad ist ein Ort zum Toben, Spielen und Spaß haben. Wer denkt da noch an Abstandsregeln? „Einbahnstraßen“ in den Schwimmbecken sollen helfen, dass die Zahl der Infektionen nicht in die Höhe schnellt. Man kann sich nur wünschen, dass sich auch alle an diese Vorgaben halten. Einfach wird es nicht sein, vor allem für die sportlichen Schwimmer: Was ist das für ein Training, wenn ich meinen langsamen Vordermann nicht überholen kann? Und wie kann es mit den Senioren geregelt werden, die gerne nach jeder Bahn am Beckenrand eine kleine Pause einlegen? Aber es geht nicht nur ums Schwimmen. Das richtige Verhalten beginnt schon vor dem Sprung ins Becken und endet nicht nach dem Verlassen. So froh wir sind, ein weiteres Stück Normalität zurückzubekommen: Gerade dieser „neue Alltag“ könnte gefährlich werden. Je mehr wieder erlaubt ist, umso weiter rückt Corona in den Hintergrund. Deshalb: Halten wir uns an die Regeln, damit uns zumindest der eingeschränkte Alltag erhalten bleibt.

Lesen Sie dazu den Artikel: Freibäder im Wittelsbacher Land machen auf – aber erst später

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