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02.06.2009

Offene Fragen zum Stall für Legehennen

Rehling (at) - Kommt ein Aufzuchtstall für 24 000 Junghühner in den Baumweg? Mit diesem Thema hatte sich der Rehlinger Gemeinderat zu befassen. Antragsteller für dieses Bauvorhaben ist ein Landwirt, der auf seinem Anwesen, das vor genau einem Jahr von einem Großbrand heimgesucht wurde, dieses Bauvorhaben verwirklichen möchte. Der Gemeinderat vertagte den Bauantrag.

Wie Bürgermeister Alfred Rappel eingangs ausführte, sei die Verwaltung mit dem Antrag überrascht worden. Zum einen sei ursprünglich vom Neubau einer landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle die Rede gewesen.

Zum anderen sei erst am Tag vor der Gemeinderatssitzung der Antrag für einen Aufzuchtstall für Junghennen eingereicht worden. Auf 710 Quadratmetern Fläche sollen hier Legehennen aufgezogen werden. Tagesküken reifen im Laufe von sechs Monaten zu Legehennen heran. Zweimal jährlich wird dieser Stall mit Küken komplett gefüllt und geleert.

Umweltverträglichkeit muss zwingend geprüft werden

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Bürgermeister Alfred Rappel zeigte sich abgeneigt gegen dieses Bauvorhaben. Seinen Worten nach ist hier eine Prüfung der Umweltverträglichkeit zwingend erforderlich. Zudem müsse festgelegt werden, ob die angrenzende Wohnbebauung als Dorf- oder als Wohngebiet einzuordnen ist, weil hier ganz unterschiedliche Festsetzungen bei den Immissionsgrenzen gelten.

Nach längerer Diskussion wurde entschieden, den Bauantrag zu verschieben auf die nächste Sitzung, um zwischenzeitlich Weiteres abzuklären. Zugestimmt wurde dagegen dem gleichen Antragsteller im Baumweg zum Neubau eines Fermenters mit einem Durchmesser von 16,8 Metern.

Kein Geräteschuppen mit Pultdach

Dadurch wird die Lagerkapazität der genehmigten Biogasanlage erhöht, nicht aber die Leistung der Biogasanlage. Der bisherige Fermenter wird zum Nachgärer und der bisherige Nachgärer zum Endlager umgerüstet. Keine Zustimmung (4:10 Stimmen) fand die Bauvoranfrage eines Bürgers, der im Voglerinweg in Unterach einen Geräteschuppen von 9 mal 4 Metern und Pultdach bauen wollte. Nach Aussage von Alfred Rappel sei dieses Vorhaben nicht privilegiert, im Flächennutzungsplan der Gemeinde ist dieses Grundstück als Grünfläche dargestellt.

Ohne Gegenstimme blieb die Voranfrage von Marion und Vitus Stolz im Hardhof auf Nutzungsänderung des ursprünglichen Sanitätsmittellagers von der bereits genehmigten Nutzungsänderung einer Schreinerei in eine Lagerfläche.

Die Diskussion ist geschlossen.

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