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Umwelt

12.04.2017

Osttangente ist zentrales Thema der Aktionsgemeinschaft Lechleite

Nicht nur die Aktionsgemeinschaft Lechleite/Lebenswertes Lechtal ist gegen die Osttangente. Mit diesem Transparent protestiert die Bürgerinitiative BIKA gegen die geplante vierspurige Schnellstraße im Süden von Königsbrunn. (Archivfoto)
Bild: Johanna Hermann

Verein diskutiert über aktuelle Entwicklungen und bestätigt die Führungsmannschaft

Den Vereinszweck der Aktionsgemeinschaft Lebensraum Lechleite/Lebenswertes Lechtal (AGLL) betonte der Vorsitzende Josef Metzger in seinem Rechenschaftsbericht bei der Mitgliederversammlung: die Erhaltung des Grüngürtels zwischen Augsburg und der Lechleite, die Förderung des Landschaftsschutzes und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. Dabei ist das zentrale Thema der nächsten Jahre die Augsburger Osttangente, heißt es in einer Mitteilung der Initiative.

Die Planungen laufen für das Raumordnungsverfahren mit Anhörung der Gemeinden und Grundstückseigentümer. Die AGLL plant zusammen mit dem „Aktionsbündnis Keine Osttangente“ weitere Aktionen. Da im Bundesverkehrswegeplan nicht einmal die Resolution des Kreistags berücksichtigt worden sei, ist laut Metzger klar, dass diese Straße überregionale Bedeutung habe und nur mehr Lärm und Abgase für die Region bringe. Diese Wahrheit hätten Landrat Klaus Metzger, der Abgeordnete Peter Tomaschko, die Bürgermeister Roland Eichmann (Friedberg) und Manfred Wolf (Kissing) der eigenen Bevölkerung vorenthalten.

Beim Thema Abfall listete Josef Metzger die Forderungen der AGLL an das neue Verpackungsgesetz auf: Darunter die Reduzierung und einheitliche Kennzeichnung der Verpackungsmaterialien, ein neues Gebührensystem, das Mehrweg und stoffliche Verwertung fördert, und eine hohe stoffliche Recyclingquote, um die in der Verpackung gebundenen Stoffe und Materialien vollständig zu nutzen.

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Nur einige Punkte davon seien im neuen Verpackungsgesetz umgesetzt worden. Welche Auswirkungen dieses Gesetz auf den Landkreis hat, wird in Kürze mit dem Verband „Das bessere Müllkonzept Bayern“, in dem die AGLL Mitglied ist, diskutiert.

Die Mitglieder protestierten gegen die Erweiterung des Gewerbegebiets in Derching. Selbst die Regierung von Schwaben, das Landratsamt Aichach-Friedberg, der Regionale Planungsverband und die Stadt Augsburg hätten Einwendungen dagegen eingebracht. Diese bestätigten auch die Hauptargumente der Aktionsgemeinschaft, die Beeinträchtigung des regionalen Grünzugs, der sogenannten Frischluftschneise zwischen Friedberg und Augsburg. Befürchtet werden weitere Probleme mit dem Grundwasserschutz und dem Kiebitz-Vorkommen.

Turnusgemäß stand die Neuwahl des Vorstandes an: Bestätigt wurden Vorsitzender Josef Metzger, Zweite Vorsitzende Margit Schuster und Dritter Vorsitzender Andreas Kienast. Claudia Trieb und Renate Gerstmeyr wechselten ihre Plätze bei den Kassiererinnen. Ihre bisherigen Posten behielten die Schriftführerinnen Sabine Metzger und Doris Wackerl. Beisitzer sind Ludwig Hauser, Walter Hollmann, Rosemarie Krendlinger, Gottfried Meitinger und Erich Schuster. Revisoren sind Heinrich Drössler und Adolf John. (AN)

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