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08.05.2015

Paartalbahn wird nicht mehr ausgebremst

Bei Sturmwarnung sollen Züge schneller fahren dürfen

Eine gute Nachricht verkündet der Fahrgastverband Pro Bahn für die Fahrgäste der Paartalbahn, die Augsburg und Ingolstadt miteinander verbindet: Bei Sturmwarnung werden die Züge nicht mehr so oft ausgebremst, und ab März 2016 soll das Thema ganz erledigt sein, so die Pressemitteilung.

Da die Deutsche Bahn AG als Besitzerin der Zugstrecke seit vielen Jahren die Bäume neben den Schienen nicht mehr regelmäßig zurückgestutzt habe, sei der Bewuchs direkt neben den Schienen kräftig angewachsen, so der Verband. Als dann im April 2013 eine neue Vorschrift kam, wurden die Züge plötzlich ausgebremst: Bei Sturmwarnung war statt Tempo 120 nur noch eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde erlaubt. Das führte immer wieder zu Verspätungen, verpassten Anschlusszügen und viel Ärger bei den Fahrgästen, so Pro Bahn.

Der Fahrgastverband Pro Bahn wollte das so nicht hinnehmen und hatte verschiedene Verantwortliche angesprochen und auch politische Unterstützung gesucht. Jetzt teilte der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange den Fahrgastvertretern laut deren Pressemitteilung mit, dass bis April 2016 die Strecke freigeschnitten sei und damit wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehe.

Zudem habe die Deutsche Bahn AG Ulrich Lange darüber informiert, weitere Wetterlotsen einzusetzen. Diese sollen die Sturmwarnungen des Deutschen Wetterdienstes für die einzelnen Regionen genauer prüfen und damit die Zahl der Sturmwarnungen reduzieren. „Wir freuen uns, dass diese Verbesserung für uns Fahrgäste erreicht wurde“, sagt Winfried Karg vom Fahrgastverband Pro Bahn. „Es ist im Interesse aller Fahrgäste der Strecke, dass die Gleise nun freigeschnitten werden und künftig die Bäume neben den Gleisen regelmäßig gepflegt und rechtzeitig gestutzt werden.“ (AN)

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