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Sitzung

07.11.2018

Petersdorf spart viel Geld und investiert

Die Gemeinde Petersdorf hat sich im vergangenen Jahr viel Geld gespart - und es heuer in das Mammutprojekt Wasserversorgung investiert.
Bild: Symbolfoto: Alexander Kaya

760000 Euro und damit mehr, als erwartet, führte die Gemeinde im vergangenen Jahr den Rücklagen zu. Geld, das heuer ins Mammutprojekt Wasserversorgung floss.

Gute Nachricht für die Gemeinde Petersdorf: Sie hat im vergangenen Jahr mehr Geld als erwartet auf die hohe Kante legen können – Geld, das sie heuer dringend brauchen konnte. In ihrer Sitzung am Montagabend nahmen die Gemeinderäte die Jahresrechnung 2017 zur Kenntnis, wie Bürgermeister Dietrich Binder auf Nachfrage berichtete. 366000 Euro mehr als geplant führte die Gemeinde vom Verwaltungs- dem Vermögenshaushalt zu. Dabei handelte es sich einerseits um Mehreinnahmen aus der Einkommensteuerbeteiligung und der Gewerbesteuer. Andererseits hatte die Gemeinde geringere Betriebs- und Verwaltungsausgaben. Anstatt drei Millionen Euro zu investieren, wurden im vergangenen Jahr lediglich Maßnahmen für 1,8 Millionen Euro umgesetzt. Der Bürgermeister sagte dazu: „Unsere wichtigste Aufgabe war es, das Mammutprojekt Wasserversorgung zu stemmen. Andere Projekte mussten hingegen zurückstehen.“ Anstatt der geplanten 695000 Euro nahm die Kommune im vergangenen Jahr lediglich 57000 Euro auf. Knapp 760000 Euro führte sie der allgemeinen Rücklage zu. Wichtig ist dieses Polster vor allem auch wegen der hohen Investitionen, die die Gemeinde in diesem Jahr in punkto Wasserversorgung zu schultern hat.

Mit der Prüfung der Jahresrechnung 2017 wurden Peter Brandner, Willi Niedermeier und Robert Weichselbaumer beauftragt.

Längere Ortsstraßen Die Umstufung von Verkehrsflächen im Gemeindegebiet war eine weitere „verwaltungstechnische Formalie“, wie der Rathauschef erklärte. Hintergrund ist die Wohnbebauung in den Ortsteilen. Deshalb müssen Ortsstraßen verlängert und Gemeindeverbindungsstraßen gekürzt werden. Betroffen sind in den einzelnen Ortsteilen diese Straßen: die Straße Am Haselweg in Petersdorf, die Zeller Straße in Schönleiten sowie die Gemeindeverbindungsstraßen in Willprechtszell und Hohenried. Der Beschluss dazu im Gemeinderat fiel einstimmig aus.

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Mehr Blumen in der Gemeinde Darüber hinaus berichtete Binder von einer Gemeinschaftsaktion des Arbeitskreises Umwelt sowie des Obst- und Gartenbauvereins. Demnach könnte im Frühjahr in der Gemeinde Petersdorf und ihren Ortsteilen ein wahres Meer an Krokusssen erblühen. Die Aktion hatte am vergangenen Samstag stattgefunden. Zwiebeln wurden gepflanzt in Alsmoos, Petersdorf, Appertshausen Indersdorf, Axtbrunn, Willprechtszell, Gebersdorf, Hohenried und Schönleiten.

Weitere Arbeiten in der Natur Neben dieser Gemeinschaftsaktion hat sich sowohl an der Axt in Axtbrunn als auch in einem Teilbereich des Alsmooser Grabens und am Weiher im Baugebiet am Weiglberg etwas getan. Beide Wasserwege wurden vom Schlamm befreit, berichtete Binder im Gemeinderat. Die Rekultivierung der Bauschuttdeponie wurde im Oktober endgültig fertiggestellt. Hier wurden laut Binder etwa 20 Prozent der Arbeiten aufgeschoben, weil der Bienenfresser nicht gestört werden sollte. Die Böschung am Regenüberlaufbecken im Ortsteil Hohenried soll noch in diesem Jahr mit heimischen Sträuchern bepflanzt werden.

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