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Pflanzensterben: Was kommt als Nächstes?

Kommentar Von Carmen Jung
20.11.2018

So traurig es ist: Wir müssen uns wohl oder übel mit einer grundlegenden Veränderung der Umwelt, auch im Landkreis Aichach-Friedberg, anfreunden.

Das Indische Springkraut verdrängt die Flora an unseren Flüssen. Der Buchsbaumzünsler dezimiert flächendeckend den beliebten Friedhofs- und Gartenschmuck . Und nun auch noch der Pilz Chalara fraxinea, der die Gefäße der Eschen befällt und diese heimischen Bäume über kurz oder lang zum Tode verurteilt . Was kommt als Nächstes?

So traurig es ist: Diese drei Beispiele zeigen, dass wir uns wohl oder übel mit einer grundlegenden Veränderung unserer Umwelt anfreunden müssen. Verursacher sind in diesen drei Fällen unerwünschte Einwanderer aus (Süd)Ostasien und die lassen sich keine Grenzen aufzeigen. Was solche Eindringlinge nicht besorgen, erledigt der Klimawandel. Längst nicht jede heimische Pflanze wird ihm stand halten. Forstexperten propagieren deshalb den Umbau unserer Wälder.

Ja, wir müssen umdenken. Ob ein Privatmann einen Baum im Garten pflanzen will oder eine Gemeinde die Begrünung eines Baugebietes plant: Nur wer sich für widerstandsfähige oder entsprechend angepasste Arten entscheidet, hat auch in Zukunft Freude am Grün. Zum Glück gibt es Fachleute, die diese Problematik im Blick haben. Auf sie müssen wir heute schon zurückgreifen. Sonst wird in Zukunft guter Rat (zu) teuer sein.

Lesen Sie dazu den Artikel "Gibt es in Aichach keine Eschen mehr"

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