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Spatenstich

17.02.2016

Platz für 6000 Tonnen Getreide

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Die Raiffeisenbanken Rehling und Aindling legen ihr Warengeschäft zusammen und bauen ein großes Lagerhaus.
Bild: photocrew, Fotolia.com

Am Ortsrand von Motzenhofen bauen die Raiffeisenbanken Rehling und Aindling ein großes Waren-Lagerhaus

Hollenbach-Motzenhofen/Rehling/Aindling Was lange währt, wird endlich gut: Dieses Motto passt auf das neue Raiffeisen-Warenlagerhaus, das im Hollenbacher Ortsteil Motzenhofen entsteht. Am Montag fiel der Spatenstich dafür. Wie berichtet, haben sich die Raiffeisenbanken Rehling und Aindling für den Neubau eines großen Lagerhauses am östlichen Ortsrand von Motzenhofen entschieden.

Die Mitglieder der Raiffeisengenossenschaften Rehling und Aindling hatten im Vorjahr mehrheitlich dem Antrag zugestimmt, das Warengeschäft beider Banken in eine Gesellschaft auszulagern. Diese trägt den Namen: Raiffeisen-Agrar-Zentrum Lech-Paar GmbH & Co. KG. Dies wurde rückwirkend zum 1. Januar 2015 beschlossen; die Raiffeisen-Banken sind Gesellschafter. Mit dieser Maßnahme soll das Warengeschäft besser gebündelt werden, um noch schlagkräftiger zu werden. Wenn das neue landwirtschaftliche Waren-Lagerhaus fertig ist, soll es eines der größten Objekte dieser Art darstellen. Das Einzugsgebiet soll westlich von Aichach bis an den Lech zur Landkreisgrenze und zudem vom Süden bis in den Neuburger Landkreis reichen.

Neubau gliedert sich in drei Abschnitte

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Die beiden Banken betonen mit dieser neuen, gemeinsamen Warentochter und der damit verbundenen Investition ihre Nähe zur Landwirtschaft und zur Region. Herausgestellt wird auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hollenbach. Bekanntlich ist Hollenbach schon seit einigen Jahren in die Raiffeisenbank Rehling integriert.

Das moderne Lagerhaus entsteht am Ortsrand von Motzenhofen beim westlichen Gewerbegebiet „Nord-West Motzenhofen“ an der Sainbacher Straße auf einer Fläche von rund 10000 Quadratmetern. Die Gesamtinvestition liegt bei rund sechs Millionen Euro. Der Neubau gliedert sich auf in drei Bauabschnitte: in Büro mit Palettenhalle und Freihalle; in eine Düngemittelhalle und in eine große Getreideanlage mit Annahmehaus und einer geplanten Lagerkapazität von 5820 Tonnen. Das Getreide wird überwiegend in Großsilos eingelagert. Die gesamte Planung des Objektes liegt in den Händen der Firma Hinterlang + Burk mit Niederlassung in Feldkirchen. Die Pläne für das gesamte Bauwerk und alle drei Bauabschnitte wurden am 3. Juli beim Landratsamt eingereicht. Ende November erteilte die Behörde eine Teilbaugenehmigung, die aber nur das Herrichten des Geländes für alle drei Bauabschnitte beinhaltete. Die Baugenehmigung für die Getreideanlage wurde am 21. Januar dieses Jahres erteilt.

Nun wollen die Bauherren, je nach Witterung, möglichst zügig mit dem ersten Bauabschnitt beginnen. Auch die Losedüngerhallen sollen nach Möglichkeit bis Ende Mai so weit fertiggestellt sein, dass die Landwirte hier ihren Dünger abholen können. Nach Aussage der beiden Geschäftsführer sollen alle Bauabschnitte in diesem Jahr fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben werden.

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