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25.01.2020

Platz für Feuerwehrfahrzeug ist gefunden

Für den Mannschaftsbus der Feuerwehr wird südwestlich des Feuerwehrhauses eine Unterstellmöglichkeit geschaffen. Sie soll zwischen der Begrenzungsmauer an der Bergstraße und dem Grillplatz entstehen. Neben den drei Bäumen muss auch einer der drei Autostellplätze weichen. Die Fahrradständer werden versetzt.
Foto: J. Abt

Freiwillige Feuerwehr Rehling schlägt Standort für Mannschaftsbus auf Südseite des Feuerwehrhauses vor. Gemeinderat der Lechrainkommune votiert einstimmig dafür. Nun soll eine detaillierte Planung erarbeitet werden

Wohin mit dem neuen Mehrzweckfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr in Rehling? Im vergangenen Jahr hatte sich der Rehlinger Gemeinderat für den Kauf des „Gerätewagens – Logistik 1“ entschieden. Die Verantwortlichen der Feuerwehr wollten aber ihr altes Mannschaftstransportfahrzeug behalten (wir berichteten). Daher reichte der Platz nicht, um alle Fahrzeuge unterzustellen. In der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend wurde nun eine für alle zufriedenstellende Lösung beschlossen.

Das Feuerwehrhaus in Rehling bietet nur Platz für drei Fahrzeuge. Daher war nach dem Beschluss für den Kauf des neuen Gerätewagens klar, dass das alte Mannschaftsfahrzeug weichen muss. Es gab verschiedene Ideen. Nun kam eine Lösung zustande, nachdem sich die Führung der Feuerwehr intensiv um Alternativen gekümmert hatte. Auch der Mannschaftsbus soll nahe am Feuerwehrhaus untergebracht sein, da auch er bei Alarmierungen und Einsätzen meist benötigt wird.

Sowohl die beiden Kommandanten, Stefan Limmer und Dominik Rauscher, als auch weitere Vorstandsmitglieder erarbeiteten einen Lösungsvorschlag: Die Unterstellmöglichkeit für das Mannschaftsfahrzeug soll auf der Südseite des Feuerwehrhauses geschaffen werden – und zwar in westlicher Richtung zwischen der Mauer entlang der Bergstraße und dem Grillplatz, der weiterhin bestehen bleibt.

Es lagen verschiedene Varianten vor. Favorit war eine Holzständerbauweise, diskutiert wurde auch über eine Stahlkonstruktion oder eine Beton-Fertigteilgarage. Der Gemeinderat entschied sich nach kurzer Beratung einstimmig für den Standort und die Holzständerbauweise. Nun soll eine detaillierte Planung ausgearbeitet werden, bei der die genaue Größe und alle baurechtlichen Fragen geklärt werden. Dann wird das Objekt wohl zur Vergabe ausgeschrieben.

Der Gemeinderat genehmigte außerdem mehrere überplanmäßige Ausgaben des Haushaltsjahres 2019. Es handelt sich um Beträge, die die Summen überschreiten, über die der Bürgermeister verfügen kann. Daher musste der Gemeinderat sie nachträglich genehmigen. Es ging unter anderem um ein Entgelt für das Betreuungspersonal des Kinderhauses sowie Mehrungen beim Unterhalt von Bauhof-Fahrzeugen, Gewerbesteuerumlage, Planungskosten für das Baugebiet „Hambergstraße“/„Lange Wand“ und die Asphaltierung des Sieberweges. Die Überschreitungen schwankten im Einzelnen zwischen 8400 und 40000 Euro. Trotzdem kommt die Gemeinde dadurch nicht in finanzielle Schwierigkeiten, wie den Zahlen zu entnehmen war. Demnach gab es im vergangenen Jahr bei der Zuführung zum Vermögenshaushalt ein Rechnungsergebnis von 1,4 Millionen Euro, der Ansatz hatte bei 1,2 Millionen Euro gelegen. Bei der Zuführung zu den Rücklagen hatte der Ansatz ursprünglich bei 339000 Euro gelegen, das Rechnungsergebnis schloss weit darüber mit 1,4 Millionen Euro ab.

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