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Gemeinderat II

22.11.2019

Platz für Freizeitsportler

Die Renaturierung des Kabisbachs war im Zusammenhang mit der Aufstellung einer Reiterstatue Thema im Gemeinderat Todtenweis.

Kinderhaus Todtenweis soll erweitert werden – mit Vorteilen für sportliche Bürger

Das Kinderhaus in Todtenweis muss erweitert werden. Daran besteht für Michael Hofberger kein Zweifel. Seine Begründung: „Todtenweis wächst weiter.“ Bisher wurden in diesem Jahr in der Gemeinde 16 Geburten gezählt. Das Mitglied des Gemeinderats stieß in der Sitzung am Mittwoch auf offene Ohren mit seiner Forderung, sich für eine Solitärlösung zu entscheiden. Das heißt: Der neue Mehrzweckraum wird eigens errichtet, das Kinderhaus erhält einen Anbau im Süden. Hofberger plädierte für eine Holzbauweise und eine Unterkellerung; somit könnte man auch Platz schaffen für die Freizeitsportler. Außerdem versicherte er, die Fördergelder für Sporträume würden von 50 bis 60 Prozent auf 90 Prozent klettern. Dabei berief er sich auf eine Aussage von Ulrich Lange, einem Bundestagsabgeordneten der CSU. Jetzt muss geklärt werden, ob es bei der Zweifachnutzung zu Problemen kommen könnte, etwa bei den Fördergeldern. Petra Wackerl, die Dritte Bürgermeisterin, war sehr angetan davon, dass die Freizeitsportler, die über eine steigende Zahl von Mitgliedern verfügen, mit ins Boot geholt werden. In der Sitzung im Januar soll das Thema erneut auf die Tagesordnung kommen.

Mit Rolf Banholzer und Ralph Gang äußerten sich diesmal zwei Mitarbeiter des Amtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten zum Lechauwald. Sie sprachen über den Käferbefall im Gemeindewald. Gang versicherte: „Der Auwald ist wichtig.“ Nicht so sehr aus wirtschaftlicher Sicht. Er betonte, die Käferbekämpfung bei den Solitärfichten werde konsequent durchgezogen. Für die verschiedenen Maßnahmen, von denen die Rede war, müsse die Gemeinde Geld in die Hand nehmen, ein Betrag von 5000 Euro wurde genannt. Banholzer erklärte, man sollte Rückegassen bilden, damit ein geländegängiges Fahrzeug einen Weg vorfinden kann. Das Landschaftsbild wolle man langfristig erhalten.

„Ich bin hin- und hergerissen“, teilte der Bürgermeister Konrad Carl mit, als es um eine Nutzungsänderung für das Kasmihaus ging. Die immissionsrechtliche Belastung durch bestehende und genehmigte Landwirtschaft ist in dem Bereich so hoch, dass ein dauerhafter Aufenthalt nur mit dem Einbau von Lüftungsanlagen als möglich erscheint.

Platz für Freizeitsportler

Der Besitzer zeigt sich davon bislang wenig begeistert. Peter Haberl setzte sich mit dem Vorschlag „Vertagen“ durch, nachdem sich keine akzeptable Lösung abzeichnete.

Eine längere Debatte löste die Renaturierung des Kabisbachs im Zusammenhang mit der Aufstellung einer Reiterstatue auf dem Geschichtspfad aus. Am Ende stimmten Richard Eberle, der Zweite Bürgermeister, und Manfred Schlecht dagegen. Der Bürgermeister hatte sich wiederholt dafür stark gemacht, dass nun die seit Längerem geforderten Ausgleichsmaßnahmen erledigt werden, nachdem ohnehin ein Bagger benötigt werde: „Wir sind da schon getrieben.“ Als gesamte Kosten stellte er einen Betrag zwischen 20000 und 30000 Euro in den Raum, für die Planung wird mit gut 4000 Euro gerechnet. Das Reiterstandbild werde von der Regio Augsburg geplant, hieß es. (jeb)

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