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Sitzung

23.11.2018

Pöttmeser Feuerwehr darf zweiten Stellvertreter wählen

Kommandanten verweisen auf steigenden Arbeitsaufwand und wollen sich deshalb verstärken. Das Thema betrifft auch andere Wehren

Die Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehr Pöttmes will sich verstärken. Bislang hatte Kommandant Richard Hammerl einen einzigen Stellvertreter. Nun darf die Wehr einen zweiten Stellvertreter bestimmen. Einen entsprechenden Antrag der Feuerwehr segnete der Pöttmeser Marktgemeinderat einstimmig ab. Rund 25 Zuhörer verfolgten die Sitzung, unter ihnen viele Mitglieder der Wehr.

Sie hatte ihren Antrag damit begründet, dass die Aufgaben der Kommandanten und ihrer Stellvertreter immer umfangreicher, komplexer und zeitaufwendiger würden. Daher wolle sie die Aufgaben künftig auf mehr Schultern verteilen. Bürgermeister Franz Schindele zufolge lässt das Bayerische Feuerwehrgesetz die Benennung eines zweiten Kommandanten-Stellvertreters seit Kurzem zu. Die Freiwillige Feuerwehr Kühbach habe davon bereits Gebrauch gemacht, so Schindele. „Die größeren Feuerwehren werden das sicher nutzen.“

Alexander Schmid, Ortssprecher von Ebenried und Kreisbrandmeister bei der Feuerwehr, bestätigte: „Der Aufwand wird wirklich immer mehr die letzten Jahre.“ Beispielsweise aufgrund der zunehmend moderneren Gerätschaften. Schmid regte an, in Zukunft über höhere Aufwandsentschädigungen auch für die kleineren Feuerwehren nachzudenken. Derzeit beträgt die monatliche Entschädigung für stellvertretende Kommandanten 132 Euro.

Beim Kanalanschluss für das Ärztehaus in Pöttmes fielen Mehrkosten von 28000 Euro an. Wie Geschäftsstellenleiter Stefan Hummel mitteilte, stimmte der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung zu. Am Donnerstagabend fand die offizielle Schlüsselübergabe für das Ärztehaus statt (Bericht folgt).

Der Markt Pöttmes kauft für 33000 Euro einen Vermessungsstab von der Firma Leica. Peter Fesenmeir vom Bauamt bezeichnete ihn als „komfortable Möglichkeit, mit der das Wasserwerk Leitungen selber einmessen kann“. Bisher musste die Gemeinde externe Büros damit beauftragen, die neue Leitungen meist gesammelt einmaßen. Der Nachteil dabei war, dass das Leitungskataster erst zeitverzögert aktualisiert wurde. Ein aktuelles Kataster ist wichtig, wenn Tiefbauarbeiten stattfinden. Der Stab kann auch zur Suche von Grenzpunkten verwendet werden. Die Räte stimmten nach längerer Diskussion mit 16:1 dafür. Die Gegenstimme kam von Heinz Schrammel (CSU). (nsi)

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