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Partnerschaft

13.09.2019

Pöttmeser erleben den Mont-Saint-Michel

Im August haben 140 Pöttmeser eine Woche in ihrer Partnerstadt La Haye-Pesnel verbracht. Die Wattwanderung zum Mont-Saint-Michel war bei einbrechender Dunkelheit ein besonderes Erlebnis.
Bild: Jürgen Mayr

Etwa 140 Pöttmeser verbringen aufregende Tage im französischen La Haye-Pesnel

Etwa 140 Pöttmeser haben ihre Partnergemeinde La Haye-Pesnel in der Normandie besucht. Ein abwechslungsreiches Programm bescherte allen Beteiligten unvergessliche Erlebnisse.

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Den Auftakt machte am Sonntag das alle drei Jahre stattfindende Blumenfest, dessen Motto diesmal die „Mode im Laufe der Zeit“ illustrierte. Auf aufwendig geschmückten und mit unzählig bunten Papierrosetten übersäten Festwagen zog die Modenschau in lebenden Bildern an den rund 15000 Besuchern vorbei. Fußgruppen und mehrere Musikkapellen, darunter auch die Blaskapelle Pöttmes, begleiteten den Umzug. Nicht einmal gelegentliche Regenschauer trübten die Feststimmung.

Die folgenden Tage waren gefüllt mit Ausflügen. Am Montag stand der Mont-Saint-Michel auf dem Programm. Die geführte Fußwanderung durchs Watt war ein besonderes Erlebnis, zumal die Ankunft bei einbrechender Dunkelheit erfolgte und einen einmaligen Blick auf den angestrahlten Mont erlaubte. Das entschädigte den einen oder anderen für die nassen Hosenbeine. Alternativ konnten die Pöttmeser eine Rundfahrt mit der Kutsche machen oder mit dem Bus hinfahren, um dann die besondere Stimmung beim Anstieg zur Kirche zu genießen. Für die jüngeren Teilnehmer standen Reiten oder Segway fahren auf dem Programm.

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Richtig seefest mussten die Bayern am Dienstag sein. Etwa die Hälfte der Teilnehmer hatte sich für eine Fährfahrt zu der zum englischen Commonwealth gehörenden Kanalinsel Jersey entschieden. Bei hohem Seegang und schwankenden Planken wurde die gut dreistündige Überfahrt für viele Pöttmeser eine arge Herausforderung und alle waren erleichtert, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Knapp 70 bayerische Gäste segelten von Granville nach Cancale an der bretonischen Küste. Auf einem ganz aus Holz gebauten dreimastigen Segelschiff erlebten sie hautnah, wie man sich den Winden beugen muss, um vorwärtszukommen. Wer wollte, durfte selbst das Steuer führen oder beim Landgang in Cancale frische Austern schlürfen.

Den folgenden Tag erlebten die meisten noch einmal am Wasser. Kajakfahren auf dem Fluss Vire, Wandern und Picknick am Fluss oder direkt am Strand. Die Gastfamilien hatten zum Teil zusätzliche Programmpunkte eingeplant und übernahmen die Verköstigung.

Traditionell setzte das französisch-deutsche Abschiedsfest am Donnerstagabend den Schlussakzent. La Lucernaise mit Serge an der Spitze und die Blaskapelle Pöttmes unter Andi Wenger spielten auf. In den Dankesreden beteuerten die Vertreter beider Komitees und der Gemeinde ihre gegenseitige Verbundenheit. Die währt im kommenden Jahr seit 40 Jahren. Zunächst wird der Geburtstag im kleinen Kreis im Mai 2020 gefeiert. Dann erwartet Pöttmes eine Delegation aus Frankreich anlässlich des Maibaumaufstellens. Die Planungen für die ganz große Feier stehen noch an.

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