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Pöttmes

01.08.2020

Politik in Pöttmes: In Ortsteilen werden neue Sprecher gewählt

Im Markt Pöttmes (links das Rathaus) stehen ab Sonntag die ersten Wahlen der Ortssprecher mancher Ortsteile an.
Bild: Erich Echter (Archiv)

Plus In einigen Ortsteilen der Marktgemeinde Pöttmes stehen die Wahlen der Ortssprecher bevor. In Reicherstein wird schon am Sonntag abgestimmt.

Im Markt Pöttmes stehen nach der Kommunalwahl nun die Wahlen der neuen Ortssprecher an. Sie vertreten ihre Orte auf kommunalpolitischer Ebene - auf eine besondere Weise. Sie sind keine Gemeinderäte, nehmen aber trotzdem an Sitzungen teil und erhalten Sitzungsgeld. Am Sonntag geht es los.

Die Wahl eines Ortssprechers ist nur in den Pöttmeser Ortsteilen möglich, die am 18. Januar 1952 selbstständige Gemeinden waren und aktuell nicht durch ein Gemeinderatsmitglied vertreten sind. Das sind nach Angaben der Rathausverwaltung in dieser Wahlperiode: Reicherstein, Schnellmannskreuth, Kühnhausen, Osterzhausen, Schorn, Ebenried und Immendorf. Die Einberufung zur Wahl erfolgt auf Antrag von einem Drittel der in dem Ortsteil ansässigen Bürger.

Sieben Pöttmeser Ortsteile könnten einen Ortssprecher wählen

An diesem Sonntag, 2. August, macht Reicherstein den Anfang: Um 19 Uhr beginnt die Versammlung im Landgasthof Brummer. Martin Steinbacher, seit Ende 2014 Reichersteiner Ortssprecher, wird nach Informationen unserer Redaktion wieder kandidieren. Bereits am Tag darauf wählen die Schnellmannskreuther ihren neuen Ortssprecher. Wilfried Schimmel, der das Amt zwölf Jahre lang innehatte, stellt sich nicht mehr zur Wahl. Erwin Raba bewirbt sich nach Informationen unserer Redaktion um seine Nachfolge. Die Versammlung beginnt um 19 Uhr im Sportheim.

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Aus Schorn liegen Unterschriften für Wahl eines Ortssprechers vor

Derzeit ist nach Angaben von Geschäftsstellenleiter Stefan Hummel noch nicht absehbar, ob und wann weitere Wahlen stattfinden. Die Verwaltung prüft derzeit Unterschriften aus Schorn für eine solche Versammlung. Der Ortsteil war bislang mit Heinz Schrammel ( CSU) im Gemeinderat vertreten. Doch er kandidierte bei der Kommunalwahl nicht mehr.

Alexander Schmid vertrat seit 2014 Ebenried als Ortssprecher im Marktgemeinderat. Aus Ärger darüber, dass Alwin Wagner (CWG) im vergangenen Mai bei der Kommunalwahl von den Ratsmitgliedern nicht – wie vorab zwischen CWG und CSU vereinbart – die erforderliche Mehrheit als Zweiter Bürgermeister erhielt, kündigte er an, nicht mehr als Ortssprecher zu kandidieren. Dabei bleibt es ihm zufolge. Derzeit sei kein neuer Ortssprecher in Sicht.

Stephan Kneißl, seit 2015 Ortssprecher von Immendorf, lässt auf Anfrage noch offen, ob er wieder antritt. Es werde aber „auf jeden Fall“ eine Wahl für einen Ortssprecher geben, teilt er mit.

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