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Affing

12.09.2019

Premiere: Das war beim Oldtimertreffen auf dem Schlosshof geboten

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3 Bilder
Pfarrer i. R. Jakob Zeitlmeir segnete die Fahrzeuge.
Bild: Kristina Meilinger

Zur Premiere des Oldtimertreffens in Affing kommen rund 300 Fahrzeuge. Es gibt sogar einen Segen vom „Pfarrer-Mobil“.

Das Oldtimertreffen, das die Katholische Landjugend-Bewegung (KLJB) anlässlich des Dorffests in Affing erstmals organisiert hat, entpuppte sich als voller Erfolg. „Das ganze Schlossgelände war voll“, schwärmten die Organisatoren um Matthias Hader.

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Nicht nur das. Es seien auch richtig teure Oldtimer hier gestanden, bekräftigen die Veranstalter, als gerade ein Ferrari – typisch röhrend – das Schlossgelände verlässt. „Das Beste für mich aber war der alte Alfa, von dem es weltweit nur noch eine Handvoll gibt“, sagt Hader, greift zum Handy und zeigt das Foto.

Ältestes Fahrzeug dürfte ein Ford, Baujahr 1915, gewesen sein. Die alten VW Käfer seien im Konvoi eingefahren und ganze Kolonnen mit alten Traktoren standen aufgereiht.

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Christoph Ziegler steht jedoch für eine andere Kategorie historischer Fahrzeuge: die Zweiräder. Seine Vespa-Roller aus den Jahren 1983 und 1984 waren vertreten und seine PX 80. Sein bestes Stück ist jedoch eine alte Viktoria, die „Vicky 3“, aus dem Jahr 1954. Selbst solche Kostbarkeiten standen unter einer Vielzahl alter Mopeds und Motorräder, die sich im Schlosshof eingefunden hatten. Ein Eldorado für Leute, die sich mit dem Oldtimervirus infiziert haben – und diese Infektion detailverliebt auskosten wollen. „Im Durchlauf über den Tag verteilt waren um die 300 Fahrzeuge hier“, schätzten die Veranstalter. Entsprechend gut besucht war schon das Weißwurstfrühstück.

Die Fahrzeugweihe nahm Pfarrer im Ruhestand Jakob Zeitlmeir von der Ladepritsche eines VT 250 Fendt Geräteträgers, Baujahr 1972, herab vor. Fleißige und kundige Hände hatten das „Pfarrer-Mobil“ mit Blumengebinden reich geschmückt.

Den gut besuchten Mittagstisch begleitete musikalisch das Blasorchester Lechhausen, den Nachmittagskaffee mit Kuchen die Band Switch aus Aichach. An den Tischen beim Affinger Dorffest waren natürlich die Fahrzeuge draußen das beherrschende Thema. Über 30 KLJB-Mitglieder und weitere Helfer sorgten dafür, dass etwa das Aufstellen der Fahrzeuge sicher vonstattenging oder dass die Gäste kulinarisch gut versorgt waren.

Bei den Informationsständen von Polizei und Dekra konnten sich die Besucher zum Beispiel über rechtliche Rahmenbedingungen bei historischen Fahrzeugen oder über die Modalitäten etwa rund um die Zulassung von Oldtimern informieren. „Mein Dank gilt den vielen Menschen, die hier mitgeholfen haben. Ohne sie wäre so eine Veranstaltung nicht möglich. Die waren alle miteinander der Hammer“, schwärmt Matthias Hader.

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