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04.11.2007

Premiere im Pferdesattel ist geglückt

Rund 7000 Zuschauer standen gestern in Inchenhofen Spalier für den weit über den Landkreis hinaus bekannten Leonhardiritt in Inchenhofen. Auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Kirche waren dabei, als zu Ehren des heiligen Leonhard 19 Festwägen, Reiter und Kutschen sowie die Blaskapellen aus Aindling, Kühbach und Gablingen sowie der Spielmannszug aus Mering dreimal die Inchenhofener Wallfahrtskirche umrundeten.

Hauptzelebrant Weihbischof Anton Losinger, der neue Inchenhofener Pfarrer Stefan Gast und Pater Dominikus Kirchmaier aus Aulzhausen ritten hoch zu Ross mit. Aichachs Stadtpfarrer und Dekan Johannes Schmidt hatte mit Geistlichem Rat Josef Dunau in der Kutsche Platz genommen. Auch Studienfreunde Stefan Gasts waren gekommen, um diesen bei seiner Leonhardi-Premiere zu begleiten. Die weiteste Anreise aber hatte Prälat Janusz Kielbasa aus Lublin in Polen.

Bereits zum dritten Mal war der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Georg Schmid, beim Inchenhofener Leonhardiritt dabei. Er wurde von seiner Gattin begleitet. Ebenfalls zusammen mit ihren Ehefrauen nahmen Landrat Christian Knauer, Landtagsabgeordneter Reinhard Pachner und Inchenhofens Bürgermeister Karl Metzger teil. Auch weitere Bürgermeisterkollegen aus Fürstenfeldbruck und Bad Tölz hatten den Weg nach Inchenhofen gefunden. In Bad Tölz findet alljährlich einer der bekanntesten Leonhardiritte Bayerns statt.

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Bereits am Samstagabend war in der Inchenhofener Wallfahrtskirche ein Hochamt gefeiert worden. Anschließend zog eine Lichterprozession zum Friedhof. Am Sonntagmorgen gingen die Ehrengäste in einem Festzug zur Kirche. Dort zelebrierte Weihbischof Anton Losinger das Hauptamt. Nach dem Mittagessen im Kindergarten und dem Standkonzert der Blaskapelle Aindling wurde in Arnhofen das Startsignal zum Leonhardiritt gegeben.

Während des Leonhardirittes wurde auch vier Inchenhofenern gedacht, die lange Zeit maßgeblichen Anteil an dem Umzug hatten und kurz hintereinander in diesem Jahr verstarben: Michael Rigl, Bauer in Arnhofen, wo der Leonhardiritt traditionell beginnt, Andreas Maurus, der mit seinem berühmten Gespann 38 Jahre lang dabei war, Michael Heinrich, Altbürgermeister Inchenhofens und 35 Jahre Vorsitzender des Leonhardi-Komitees und natürlich Monsignore German Fischer. "Er war die Seele des Leonhardirittes. Ihm ist es zu verdanken, dass dieser über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt wurde", sagte Rektorin Ursula Kaiser. "Alle vier sehen heute von oben zu." "Seite 3 und 4

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