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Priester im Wittelsbacher Land: Flamme brennt – noch

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Kommentar Von Christian Lichtenstern
27.06.2018

Im nördlichen Landkreis gibt es vergleichsweise häufig Nachwuchs

Es gibt Regionen in Deutschland, da ist die letzte Primiz vor Jahrzehnten gefeiert worden. Hier in der Region ist das auch ein außergewöhnliches Ereignis für eine Pfarrgemeinde. Lange warten muss man aber nicht darauf – im Schnitt findet jedes Jahr eine statt. Dabei ist die grundsätzliche Zustandsbeschreibung hier nicht so viel anders. Das Christentum und insbesondere der Katholizismus stecken – in Europa und Deutschland – in einer Krise: Kirchenaustritte, Priestermangel, Glaubensleere. Auch im Wittelsbacher Land verschwindet kirchliches Leben, Traditionen gehen verloren, weniger Menschen besuchen die Gottesdienste. Dennoch entscheiden sich hier noch deutlich mehr junge Männer als woanders dafür, Geistlicher zu werden. Das liegt sicher auch daran, dass hier auch die Flamme immer (noch) deutlich besser brennt und die christliche Botschaft Menschen begeistern kann.

Am Sonntag feiert Echsheim und die ganze Region mit ihrem Neupriester Tobias Seyfried die erste heilige Messe. Wir sollten die Kirche im Dorf lassen – das wünschen wir uns ganz allgemein und für alle Lebenslagen in dieser hektischen Zeit immer öfter. Wenn auch Glauben, Menschlichkeit, Toleranz und Priester in Dorf und Stadt bleiben ist das noch wichtiger.

Lesen Sie dazu auch den Artikel „Wo viele Priester groß werden“

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