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Pöttmes

06.02.2019

Probleme beim Internetausbau: Gespräche laufen

Glasfaserkabel oder VDSL: Bis Ende 2018 sollte der Internetausbau im Markt Pöttmes vorübergehend abgeschlossen sein. Doch noch immer warten die kleinsten Ortsteile und ein Teil des Kernorts auf ihren schnellen Anschluss.
Bild: Symbolfoto: Wolfgang Widemann

Noch immer warten die kleinsten Pöttmeser Ortsteile auf ihre Internetanbindung, die Ende 2018 abgeschlossen sein sollte. Wie es nun weitergeht.

Bis Ende vergangenen Jahres sollte der Internetausbau durch die Firma DSL Mobil im Markt Pöttmes vorübergehend abgeschlossen sein. Doch nach wie vor warten vor allem kleinere Ortsteile auf ihre Anbindung. Betroffen sind nach Angaben der Gemeinde Wagesenberg, Immendorf, Stuben, Aumühle, Seeanger, Mandlach, Maiermühle, Holzgraf, Dieß, Dießmühle, Batzmühle, Siegersberg, Sedlbrunn, Neumühle und Teile des Ausbaugebiets in Pöttmes selbst.

Am Freitag fand dazu, wie angekündigt, ein Gespräch zwischen Vertretern der Gemeinde, ihrem Rechtsanwalt und dem Unternehmen statt, das den Auftrag für den Internetausbau erhalten hatte. Wie berichtet, hat die Gemeinde dem Unternehmen eine Frist bis 31. März gesetzt. Ist der Ausbau bis dahin nicht abgeschlossen, will sie die Firma auf Schadenersatz verklagen. Für die Gemeinde stehen Fördergelder des Freistaats von 925000 Euro im Feuer, wenn der Ausbau nicht fristgerecht bis spätestens Ende dieses Jahres geschafft ist.

Das größte Problem besteht im Kernort

Wie Geschäftsstellenleiter Stefan Hummel auf Nachfrage berichtete, sagte das Unternehmen bei dem Gespräch zu, die verbliebenen kleinen Ortsteile an das schnelle Internet anzuschließen, sobald das Wetter es zulasse. Die Gemeinde gehe davon aus, dass das bis Ende März passiert sei, so Hummel.

Schwieriger wird es in dem Teil des Kernorts, der zum aktuellen Ausbaugebiet gehört. Wie berichtet, hat hier Hummel zufolge die Deutsche Telekom dem Unternehmen DSL Mobil den Ausbau weggeschnappt und bereits erste Fakten geschaffen. Am nächsten Montag steht ein gemeinsames Gespräch bei der Regierung von Schwaben an. Dabei soll laut Hummel geklärt werden, wie der noch fehlende Ausbau abgeschlossen werden soll und wie Telekom und DSL Mobil weiterarbeiten können, ohne die Fördergelder durch den Freistaat zu gefährden. (nsi)

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